Erfurt: Volle Hütte trotz Corona-Krise – Polizei räumt Puff

In Erfurt hatte ein Bordell trotz ausdrücklichem Verbot trotzdem geöffnet (Symbolbild).
In Erfurt hatte ein Bordell trotz ausdrücklichem Verbot trotzdem geöffnet (Symbolbild).
Foto: Patrick Seeger/dpa

Unfassbar: Überall besteht Gefahr, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Ganz Deutschland ist in Alarmbereitschaft und stellt das öffentliche Leben ein. Einem Bordellbesitzer in Erfurt scheint das allerdings egal zu sein.

Trotz Öffnungsverbot hat der Mann das Laufhaus in Erfurt einfach weiter betrieben – und der Polizei eine lächerliche Ausrede geliefert.

Erfurt: Hochbetrieb trotz Coronavirus

Als die Beamten im Bordell eintrafen, hätte dort sogar Hochbetrieb geherrscht. Die Polizei führte die letzten beiden Gäste gegen ein Uhr nachts aus dem Laufhaus.

Auf ihrem Twitter-Kanal schrieb die Polizei Thüringen, dass zuvor noch „Hochbetrieb“ in dem Etablissement geherrscht habe. Die Sprecherin sagte dazu: „Wie hoch das Angebot war, kann ich nicht sagen, die Nachfrage war aber gering.“

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Lächerlich: Angeblich will der Geschäftsführer nichts vom bestehenden Öffnungsverbot gewusst haben, berichtet die „Thüringische Landeszeitung“. Dem Bordellbetreiber droht nun eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit. (lh)