Erfurt: Straßenbahnfahrer opfert sich in Corona-Krise auf – zum Dank wird er verprügelt

Corona Deutschland (13.3.)
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Sie gehören zu den Helden der Corona-Krise, auch in Erfurt. Genau wie etwa Krankenpfleger, Ärzte, Polizisten, Verkäufer oder Lkw-Fahrer sorgen Straßenbahnfahrer dafür, dass die grundsätzliche Versorgung in diesen Tagen gewährleistet wird.

Dankbarkeit erhält dadurch allerdings noch längst nicht jeder systemrelevante Arbeitnehmer. Im Gegenteil: In Erfurt wurde ein Straßenbahnfahrer (56) am Freitag sogar Opfer eines gewalttätigen Übergriffs.

Trotz Corona-Krise: Brutaler Angriff auf Straßenbahnfahrer in Erfurt

Alles geschah kurz nach Feierabend am Freitagabend in Erfurt. Der 56-Jährige hatte gerade erst seine Schicht an der an der Endhaltestelle in Bindersleben beendet.

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Nach Angaben der Polizei fragte ein Mann den Straßenbahnfahrer plötzlich nach einer Zigarette. Weil er keine bekommen sollte, schlug der Mann ihm einfach ins Gesicht.

Straßenbahnfahrer schlägt Angreifer in die Flucht

Trotz seiner 56-Jahre gelang es dem Straßenbahnfahrer letztlich, sich den brutalen Angreifer vom Leibe zu halten.

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Nachdem der Schläger abgehauen war, rief das Opfer die Polizei. Die fahndete schließlich nach dem Verdächtigen - mit Erfolg.

Polizei schnappt Verdächtigen – er ist kein Unbekannter

So konnten die Beamten den mutmaßlichen Täter in der Nähe des Tatorts stellen. Es handelte sich um einen polizeibekannten 42-Jährigen.

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Ihm droht jetzt ein Verfahren wegen räuberischer Erpressung und Körperverletzung. Nach der Auseinandersetzung mit dem Straßenbahnfahrer musste er außerdem im Krankenhaus behandelt werden.

Großartiges Banner von RWE-Fans

Im Gegensatz zum 42-Jährigen Schläger wissen viele Menschen das Engagement von Menschen in systemrelevanten Berufen zu schätzen.

Fans von Rot-Weiß Erfurt bedankten sich jetzt bei ihnen mit DIESEM starken Banner >>> (ak)