Erfurt: Gericht kippt Bauvorhaben für Buga – nun rollen trotzdem die Bagger an

Für die Buga rollen in Erfurt die Bagger.
Für die Buga rollen in Erfurt die Bagger.
Foto: dpa

Erfurt. In Erfurt rollen für die Bundesgartenschau (Buga) wieder die Bagger. Und zwar am Petersberg. Obwohl es erhebliche Proteste gegen das Bauvorhaben gegeben hatte, haben am Montag die Bauarbeiten für den umstrittenen Bastionskronenpfades begonnen.

Erfurt: Bau des Bastionskronenpfads trotz Protest gestartet

Zunächst soll auf dem Petersberg in Erfurt nur ein Teil des geplanten Rundweges gebaut werden, berichtet der MDR. Gegen den zweiten Abschnitt hatten eine Bürgerinitiative und Umweltverbände geklagt, weil dafür Bäume gefällt werden müssten.

Im Februar hatte das Verwaltungsgericht Weimar der Stadt Erfurt die geplanten Baumfällungen auf dem Petersberg untersagt. Damit gab das Verwaltungsgericht der Klage der Bürgerinitiative „Stadtbäume statt Leerräume“ und dem BUND in Teilen Recht.

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Von den geplanten 73 Fällungen sind nach dem Urteil nur fünf tatsächlich erlaubt. Das Umweltamt der Stadt legte später Beschwerde gegen die Entscheidung des Gerichts ein.

Zunächst soll deshalb erstmal eine Brücke über das Lauentor gebaut werden. Bis Mitte April 2021 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. (fno)