Erfurt: Ehepaar macht Radtour – doch dann sehen sie DAS: „gruselig“

Auf einem Radweg bei Atzmannsdorf in Erfurt entdecke ein Ehepaar etwas ungewöhnliches. (Symbolbild)
Auf einem Radweg bei Atzmannsdorf in Erfurt entdecke ein Ehepaar etwas ungewöhnliches. (Symbolbild)
Foto: imago images / Martin Müller

Erfurt. Was für ein gespenstischer Anblick in Erfurt!

Eigentlich wollte ein Ehepaar nur eine Radtour machen, doch auf einem Radweg bei Azmannsdorf in Erfurt hat das Ehepaar eine gespenstische Entdeckung gemacht.

Die Büsche und Bäume hatten schon von Weitem einen gräulichen Schleier.

Erfurt: Ehepaar macht Radtour

Sind das etwas Spinnweben? Als das Ehepaar näher kam, sahen sie, dass es keine Spinnen sondern Raupen waren, die eine Reihe an Sträuchern komplett in dicken weiß-silbernen Netzen eingehüllt haben.

Ein unglaublicher Anblick, deshalb teilten sie Bilder in einer Erfurter Facebookgruppe.

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„Schon ein bisschen gruselig“, schreiben sie zu dem Beitrag. Schnell fragen sich einige Nutzer, ob es sich hierbei um den gefährlichen Eichenprozessionsspinner handelt, der wegen seiner Brennhaare giftig ist.

Doch es gibt noch eine Art, die gerne Netze spinnt, nämlich die Gespinstmotte: Die meist gelblichen Raupen, mit dunklen Punkten und schwarzem Kopf, spinnen ganze Sträucher oder Bäume ein und fressen das komplette Blattwerk.

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Sind die Tiere gefährlich?

Laut Nabu tragen sie im Gegensatz zum Eichenprozessionsspinner keine Brennhaare, sind sie also für Menschen und Tiere völlig ungefährlich.

Milde Winter und ein trocken-warmes Frühjahr, wie wir es hatte, sind die ideale Bedingungen für eine massenhafte Verbreitung der Gespinstmotte.

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Im April und Mai sind die Räupchen besonders aktiv, sie fressen sich in ihrer letzten Raupenphase nochmal richtig voll. Bis sie sich im Juni verpuppen und gegen Anfang Juli die Falter schlüpfen. (mia)