Thüringen: „Adelsschlag“ reicht nicht – damit will der Freistaat sich jetzt richtig feiern lassen

Schloss Friedenstein in Gotha - Thüringen will seine Residenzkultur zum Weltkurturerbe aufsteigen lassen. (Symbolbild)
Schloss Friedenstein in Gotha - Thüringen will seine Residenzkultur zum Weltkurturerbe aufsteigen lassen. (Symbolbild)
Foto: Carsten Koall/dpa

Erfurt/Rudolstadt. Thüringen will sich krönen lassen. Besser gesagt: Der Freistaat will die Thüringer Residenzkultur zum Weltkulturerbe werden lassen.

Die Landesregierung plant, einen entsprechenden Antrag beim Unesco-Komitee zu stellen.

Thüringen stellt Weltkulturerbe-Antrag für Residenzkultur

Für die historische Kulturlandschaft stelle auch eine Teilnahme am nationalen Auswahlverfahren bereits einen „Adelsschlag“ dar, zitierten der Funke Mediengruppe am Samstag eine Sprecherin der Staatskanzlei in Thüringen.

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Mit Blick auf eine mögliche Verleihung des Titels als Weltkulturerbe durch das Unesco-Komitee im kommenden Jahr erklärte die Sprecherin den Angaben zufolge, ein „so komplexes Ensemble wie die einzigartig dichte Thüringer Schlösserlandschaft“ finde sich auf der Welterbe-Liste noch nicht.

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Die Bewerbung werde aktuell vorbereitet, hieß es. (dpa/ck)