Hund aus Erfurt: Ihre Geschichte ist unfassbar traurig – jetzt gibt es endlich Hoffnung

Ein Hund aus Erfurt musste eine lange Leidensgeschichte durchleben – doch jetzt gibt es neue Hoffnung. (Symbolfoto)
Ein Hund aus Erfurt musste eine lange Leidensgeschichte durchleben – doch jetzt gibt es neue Hoffnung. (Symbolfoto)
Foto: imago images/Panthermedia

Der Hund gilt als bester Freund des Menschen. Trotzdem gibt es immer wieder Besitzer, die ihren Hund nicht gut behandeln oder gar aussetzen – so wie es Hundedame „Dolly“ aus Erfurt passiert ist.

Doch nach einer langen Leidensgeschichte gibt es nun Hoffnung für den Hund aus Erfurt.

Hund aus Erfurt: „Dolly“ hat traurigen Hintergrund

Der Besitzer von „Dolly“ hatte offenbar kein Herz für Hunde – der Halter aus Erfurt setzte seine Dalamtiner-Terrier-Dame während des Sturmtiefs „Sabine“ am 10. Februar einfach aus, band den Hund an einen Baum und verschwand. „Dolly“ landete im Tierheim Erfurt.

Doch damit nicht genug: Die taube Mischlingshündin wurde von ihrem Besitzer jahrelang misshandelt, war dadurch halb blind geworden, berichtet „Bild“.

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Das ist Erfurt:

  • Landeshauptstadt von Thüringen
  • hat 213.981 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die größte Stadt des Bundeslandes
  • Sehenswürdigkeiten: Krämerbrücker und Erfurter Dom
  • wurde im Jahr 742 erstmals urkundlich erwähnt
  • besitzt 53 Stadtteile
  • Oberbürgermeister ist Andreas Bausewein (SPD)

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Aber jetzt gibt es endlich einen Silberstreifen am Horizont für die 11-jährige „Dolly“.

+++ Hund vor zehn Jahren in Erfurt gefunden – was Jahre später passiert, rührt zu Tränen +++

Hund aus Erfurt bekommt eine zweite Chance

Schon nächste Wochen wollen neue Besitzer den Hund aus dem Tierheim Erfurt zu sich holen. Ein Pärchen aus der Region Weimar/Jena, die demnächst Rentner werden, muss nur noch einen Allergietest machen.

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Laut Tierheim-Verantwortlichen Jutta Lotthammer werden die neuen Halter keine Probleme mit „Dolly“ haben. „Dolly hört zwar nicht, ist aber eine ganz Liebe und bellt nur ganz selten“, erklärt sie gegenüber „Bild“. Durch ihre Taubheit habe sie ein sehr ausgeprägtes Gespür für Gestik und Mimik entwickelt. (kv)