Erfurt: Brutale Jugendgang „Saat des Bösen“ erneut vor Gericht – das ist der Grund

Der Prozess um die „Saat des Bösen“ schlug damals hohe Wellen. (Archivbild)
Der Prozess um die „Saat des Bösen“ schlug damals hohe Wellen. (Archivbild)
Foto: Matthias Gränzdörfer

Schwere Vorwürfe in Erfurt gegen eine Gruppe Männer, die als Jugendliche eine ganze Reihe Straftaten begangen haben!

Es handelt sich um Mitglieder der ehemaligen Jugendgang „Saat des Bösen“, die eigentlich schon 2014 verurteilt worden sind. Doch nun stehen sie erneut in Erfurt vor Gericht!

Erfurt: Jugendgang erneut vor Gericht!

Von Dienstag an müssen sich die drei Männer wegen Verabredung zum Raub, des Versuchs der schweren Brandstiftung und Drogen-Geschäften vor dem Landgericht Erfurt rechtfertigen.

Eigentlich wurden die Angeklagten 2014 bereits verurteilt. Der Bundesgerichtshof hat allerdings Revisionen in der Sache zugelassen, weshalb nun neu verhandelt werden soll.

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Unter anderem hatte Karlsruhe das Urteil beanstandet, weil das Landgericht etwa versäumt hatte, genau zu prüfen, in welchen Fällen etwa nur von einem Versuch einer Straftat auszugehen war.

Das wird den Angeklagten vorgeworfen

Den Angeklagten werden mehrere Straftaten vorgeworfen. Unter anderem sollen sie 2012 geplant haben, zwei Menschen in Weimar zu misshandeln, sie auszurauben und anschließend deren Wohnung in Brand zu setzen.

Außerdem sollen sie die Droge Crystal von Tschechien eingeführt und in Deutschland verkauft haben. (vh mit dpa)