Erfurt Hauptbahnhof: Mann auf Hochspannungsmast sorgt für Chaos – Großeinsatz dauert mehrere Stunden

Ein Mann hat ihn Erfurt stundenlang auf einem Hochspannungsmasten gesessen. Dutzende Einsatzkräfte waren vor Ort.
Ein Mann hat ihn Erfurt stundenlang auf einem Hochspannungsmasten gesessen. Dutzende Einsatzkräfte waren vor Ort.
Foto: Marcus Scheidel

Erfurt. Stundenlanger Einsatz am Hauptbahnhof Erfurt!

Erst nach neun Stunden – gegen 1.15 Uhr am frühen Mittwochmorgen – konnten die Einsatzkräfte der Bundespolizei, Polizei Thüringen, Feuerwehr sowie die Mitarbeiter der Deutschen Bahn den Einsatz in Erfurt für beendet erklären.

Erfurt: Chaos im Zugverkehr

Von Dienstagnachmittag bis in den frühen Mittwochmorgen sei der Bahnhof für den Zugverkehr gesperrt gewesen, teilte die Bundespolizei mit. Es kam den Angaben zufolge zu erheblichen Beeinträchtigungen für Reisende.

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Erfurt: Mann sitzt stundenlang auf Hochspannungsmast

Grund für den Einsatz war den Angaben zufolge ein Mann, der am Dienstag gegen 16 Uhr im Bereich der Gleise auf einen 3,5 Meter hohen Mast geklettert war und sich dort mehrere Stunden in direkter Reichweite zu den Hochspannungsleitungen aufhielt.

Die Leitungen seien zur Sicherheit des Mannes durch Fachpersonal geerdet worden. Erst in den frühen Morgenstunden gelang es den Einsatzkräften, den Mann dazu zu bewegen, von dem Mast zu klettern.

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Die Beweggründe des Mannes waren zunächst nicht bekannt. Er kam in ein Krankenhaus. (dpa/ck)

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