Erfurt: Mann postet Foto – deswegen gehen die Reaktionen so weit auseinander

Erfurt stimmt sich auf Weihnachten ein. Was die einen schön finden, finden die anderen traurig. (Symbolbild)
Erfurt stimmt sich auf Weihnachten ein. Was die einen schön finden, finden die anderen traurig. (Symbolbild)
Foto: imago images /Westend61

Erfurt. Immerhin ein wenig Weihnachtsstimmung kommt nun auf, wenn man durch die Innenstadt von Erfurt läuft. Zwar gibt es in diesem Jahr keine Weihnachtsmärkte, doch auf alle weihnachtlichenTraditionen wollte die Stadt Erfurt nicht verzichten.

Die Reaktionen darauf gehen allerdings auseinander.

Erfurt: Weihnachtsstimmung – aber nicht so, wie sonst!

Seit Dienstagabend leuchtet es in der Stadt! Die Weihnachtsbeleuchtung wurde angeschaltet, und auch der große Weihnachtsbaum auf dem Domplatz aufgestellt und beleuchtet.

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Neben dem Baum ist auch die Weihnachtspyramide wieder da, die sonst zwischen Glühweihn- und Weihnachtsdeko-Ständen auf dem Domplatz steht.

„Keine Entschädigung für den ausgefallenen Weihnachtsmarkt natürlich, doch wenigstens ein bisschen vorweihnachtliche Besinnlichkeit“, schreibt die Stadt dazu.

Die Erfurter freuen sich über die weihnachtliche Atmosphäre. Ein Mann postet auch gleich ein Bild davon bei Facebook. Doch eine Sache können viele nicht verstehen!

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Weihnachtsbaum aufgestellt – doch etwas ist unverständlich

„Das ist ein sehr schönes Bild, nur leider fehlt mir da eine Menge drum herum“, schreibt eine Frau. Traditionell wurde auf dem Weihnachtsmarkt etwa auch der beliebte Märchenwald aufgebaut.

Ein kleines Areal auf dem Weihnachtsmarkt, auf dem Märchenfiguren aufgestellt wurden. Auch der Märchenwald wird dieses Jahr nicht aufgebaut.

Das können viele nicht nachvollziehen, es stehe in keiner Relation zu anderen Maßnahmen. Erfurts Beigeordneter für Kultur und Stadtentwicklung, Tobias J. Knoblich, sagte dazu: „Ich bedaure dies sehr [...], aber der Infektionsschutz zwingt uns leider nach wie vor zu harten, zum Teil sogar noch härteren Maßnahmen.“

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Er hoffe auf Verständnis bei den Familien und schlägt vor: „Man kann die Situation ja auch nutzen, verstärkt zu Hause Märchen vorzulesen.“

Zum nächsten Erfurter Weihnachtsmarkt sollen alle Märchenfiguren wieder zu sehen sein. (fno)