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Weihnachten in Erfurt: Stadtmission trotzt Corona – und startet „Aktion des Herzens“

Erfurt Aktion des Herzens
Erfurt: Eine Mitarbeiterin der Stadtmission überreicht einem Bedürftigen einen Schokoladenweihnachtsmann bei der Abholung einer warmen Mahlzeit zu Beginn der "Aktion des Herzens" der Stadtmission. Foto: Bodo Schackow/dpa

Erfurt. 

Traditionell ist am Nikolaustag in Erfurt das „Restaurant des Herzens“ der Stadtmission eröffnet worden.

Wegen der Corona-Krise wurde das Ganze in diesem Jahr als „Aktion des Herzens“ umgetauft.

Erfurt: Bratwurst und Sauerkraut zum Auftakt der „Aktion des Herzens“

Etwa 80 bedürftige Menschen hätten sich eine – ebenfalls traditionell – aus Bratwurst mit Sauerkraut bestehende Mahlzeit abgeholt, sagte Petra Hegt, Geschäftsführerin der Stadtmission Erfurt.

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Außerdem bekamen die Besucher einen kleinen Stollen sowie einen Weihnachtsmann aus Schokolade von den Mitarbeitern der Stadtmission. Sie wurden von Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) bei der Essensausgabe unterstützt.

Durch die Corona-Pandemie gestaltet sich das „Restaurant des Herzens“ in diesem Jahr anders als gewöhnlich. So können die Bedürftigen, die das Angebot in Anspruch nehmen, nicht gemeinsam ihre Mahlzeit einnehmen.

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Diese wurde ihnen in Einweggeschirr verpackt und in einem Isolationsbeutel zum Warmhalten mitgegeben. Mit dem Gesundheitsamt der Stadt hat die Stadtmission ein Hygienekonzept entwickelt, das es möglich macht, das Angebot auch in diesem Jahr aufrecht zu erhalten. Durch den zusätzlichen Aufwand sind die Kosten für die rein spendenfinanzierte Aktion in diesem Jahr deutlich höher ausgefallen.

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Erfurt: 200 Portionen – jeden Tag!

Bis zum 29. Januar werden täglich rund 200 Essensportionen gekocht, so Hegt. In der vergangenen Saison haben nach Angaben der Stadtmission rund 11 000 Gäste Hilfe, Geborgenheit und Gemeinschaft gefunden. (dpa/ck)