Thüringen: Polizei spricht von ruhiger Silvesternacht – für einen 24-Jährigen nimmt sie ein dramatisches Ende

Für einen 24-Jährigen aus Thüringen hat die Silvesternacht ein schlimmes Ende genommen. (Symbolbild)
Für einen 24-Jährigen aus Thüringen hat die Silvesternacht ein schlimmes Ende genommen. (Symbolbild)
Foto: imago images/Marius Schwarz

Silvester in Erfurt und Thüringen liegt hinter uns – und die Polizei kann grundsätzlich nur von einem „ausgesprochen ruhigen Einsatzgeschehen“ berichten.

Offenbar, so berichtet die Polizei Thüringen, haben sich die meisten Thüringer an Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gehalten. Für einen 24-Jährigen hingegen endet die Silvester-Nacht mit einer Katastrophe.

Thüringen: Polizei zieht positives Fazit

Die Silvesternacht in Thüringen verlief in diesem Jahr anders als gewohnt. Während normalerweise überall Menschen auf den Straßen zusammen feiern und Feuerwerk bestaunen, blieben die meisten Wege und Plätze in diesem Jahr leer. Glücklicherweise, wie die Polizei berichtet. Denn generell seien in diesem Jahr wirklich wenig Menschen draußen unterwegs gewesen.

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Nur vereinzelt habe die Polizei Personengruppen angetroffen. Nur in ganz wenigen Ausnahmen hätten die Beamten Ordnungswidrigkeitsanzeigen fertigen müssen. Vielmehr hätte es gereicht, nur darauf hinzuweisen, dass Versammlungen dieser Art aktuell nicht erlaubt sind.

Am frühen Freitagmorgen kann die Polizei im Vergleich zu anderen Jahreswechseln also ein ruhiges Fazit ziehen:

  • Acht Körperverletzungsdelikte
  • Zehn Sachbeschädigungen durch Pyrotechnik
  • 55 Verstöße gegen die Infektionsschutzregeln

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Silvester endet für 24-Jährigen in einer Katastrophe

Nur für einen 24-Jährigen aus Schmalkalden endet die Silvesternacht schrecklich. Wie die Polizei berichtet, hat der 24-Jährige durch einen Feuerwerkskörper Verletzungen im Gesicht erlitten. Und die seien offenbar so schwer, dass der junge Mann wohl sein Augenlicht verlieren könnte. (abr)