Erfurt: Technologie-Unternehmen will in die Landeshauptstadt – hundert neue Arbeitsplätze geplant

Das Unternehmen CATL will die Halle am Erfurter Güterverkehrszentrum anmieten.
Das Unternehmen CATL will die Halle am Erfurter Güterverkehrszentrum anmieten.
Foto: imago images / Steve Bauerschmidt

In Erfurt soll zukünftig ein neues Unternehmen Fuß fassen und verspricht gute Aussichten.

Durch das Unternehmen sollen in Erfurt zukünftig neue Arbeitsplätze geschaffen werden – allerdings werden voraussichtlich bestimmte Probleme auftreten.

Erfurt: Neues Unternehmen verspricht neue Arbeitsplätze

E-Autos sind die Transportmittel der Gegenwart und der Zukunft. Bei dem neuen Unternehmen „Contemporary Amperex Technology“ (CATL) handelt es sich um einen Batteriehersteller, der sich nun im Erfurter Güterverkehrszentrum ansiedeln möchte, wie die „Thüringer Allgemeine“ berichtet.

Doch so ganz unproblematisch wird der Einzug des Unternehmens in die Lesara-Halle vermutlich nicht.

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Das ist Erfurt:

  • Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Thüringen
  • hatte im Jahr 2018 etwa 214.000 Einwohner
  • die Bevölkerungsdichte liegt bei 793 Einwohner je Quadratkilometer
  • derzeit amtierender Ministerpräsident ist Bodo Ramelow
  • bekannt ist Erfurt als Medienzentrum für den bekannten Sender KiKA, sowie mehrerer Radiostationen und Tageszeitungen

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Erfurt: Lesara-Halle biete genug Platz für den Batteriehersteller

Die derzeit noch leerstehende Lesara-Halle biete CATL genug Platz, um die Batterie herzustellen: Die drei Hektar große und zweistöckige Halle würde dem Unternehmen Zeit sparen, denn so muss es keine neue Lagerhalle bauen. Dezernent Steffen Linnert äußerte sich diesbezüglich zweigeteilt: „Als Finanzdezernat bin ich traurig, dass die Gewerbesteuern in den Ilmkreis fließen. Aber als Wirtschaftsdezernent freie ich mich über die Arbeitsplätze.“

Doch der Einzug von CATL bringt nicht nur Gutes. Roland Brückner, Vereinschef des Gewerbevereins des Güterverkehrszentrums, scheint hin- und hergerissen und befürchtet, dass altbekannte Probleme wieder auftauchen werden.

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Erfurt: Nachteile können nicht ausgeschlossen werden

„Es ist gut, dass da etwas passiert“, äußerte sich Brückner laut der „Thüringer Allgemeine“, fügte jedoch ebenfalls hinzu: „Wenn Catl die Halle als Lager nutzt, wird der Stellplatzmangel noch akuter.“ Als Lösung erwähnt Brückner den Ausbau des öffentlichen Personenverkehrs. Denn die vorhandenen Parkplätze würden zukünftig von Transporter und LKW zum Ent- und Beladen eingenommen werden.

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„Es müsste viel mehr Verkehr auf die Schiene“, schlägt Brückner vor.

Somit bringt das Unternehmen nicht nur neue Arbeitsplätze mit sich, sondern auch die Hoffnung auf den Ausbau der Infrastruktur in Erfurt. (ali)