Buga Erfurt: CDU entsetzt wegen DIESER Bilder – „Ohrfeige für alle Gastronomen“

Am Wochenende lockte der egapark Erfurt viele Besucher an.
Am Wochenende lockte der egapark Erfurt viele Besucher an.
Foto: IMAGO / Steve Bauerschmidt

Erfurt. Buga-Besucher sitzen auf Stühlen an Tischen und essen ihre To-Go-Speisen – diese Bilder der Buga Erfurt vom Wochenende haben für Diskussionen gesorgt.

Vor allem bei der CDU Thüringen stießen sie auf Unverständnis. Die Partei wählte harsche Worte für die Buga-Szenen. Jetzt haben sich sowohl ein Sprecher der Buga als auch Bodo Ramelow zu Wort gemeldet.

Buga Erfurt: Diese Bilder sorgen für Diskussionen

Die bundesweite Notbremse sieht unter anderem vor, dass die Gastronomie aufgrund der hohen Inzidenzwerte weiterhin geschlossen bleibt. Laut CDU soll das auf der Buga Erfurt aber nicht der Fall gewesen sein.

Bilder hätten gezeigt, dass Außen-Gastronomie auf dem Gelände der Buga ermöglicht wurde.

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Buga Erfurt: CDU-Vorsitzender kritisiert Gastronomie-Öffnung

„Diese Ungleichbehandlung ist eine Ohrfeige für die vielen Thüringer Gastronomen, die seit Monaten ums Überleben kämpfen, obwohl sie schon bewiesen haben, dass sie mit klugen Hygienekonzepten öffnen könnten“, konterte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Mario Vogt.

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Buga Erfurt: Voigt kritisiert Ramelow

„Diese Bevorteilung muss sofort abgestellt werden. Entweder dürfen alle Gastronomen ihre Arbeit wieder aufnehmen – oder gar keiner. Herr Ramelow sollte sich endlich darum kümmern, dass die Corona-Zahlen in Thüringen sinken. Damit hat er genug zu tun“, äußerte Voigt zudem.

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Die Gastronomien dürfen erst wieder öffnen, wenn der Inzidenzwert deutlich gesunken ist und eine akute Gefahr der Ansteckung an Corona ausgeschlossen werden kann, hatte die Regierung beschlossen.

Ramelow dementiert Gerüchte „ausdrücklich“

Mittlerweile haben sich sowohl ein Sprecher der Buga als auch Thüringens Ministerpräsident zu den Vorwürfen geäußert. Am Rande seines Statements zum Impf-Gipfel erklärte Ramelow, dass er diese Gerüchte „ausdrücklich dementieren“ kann. Es gebe auf der Buga nur das Recht von To-Go, „sonst nichts“, so Ramelow.

Buga Erfurt weist Kritik zurück

Das bekräftigte jetzt auch ein Sprecher der Bundesgartenschau. Man habe sich mit dem kulinarischen Angebot zur Mitnahme an die deutschlandweit geltenden Corona-Regelungen gehalten und sich „komplett im Rahmen bewegt“, sagte er. Die teils aufgestellten Tische und Stühle seien nach der Kritik zwar weggeräumt worden, dies fuße aber auf dem Entgegenkommen der Buga auf ihre Kritiker.

In einem einzigen Fall habe ein Gastronom Gäste im Außenbereich bedient. Er sei ermahnt worden, die Tische und Stühle seien unverzüglich weggeräumt worden, teilte der Buga-Sprecher mit. (abr/ali/dpa)