Bodo Ramelow will DIESES Problem angehen – er will dafür mehrere Länder an Bord holen

Thüringens Ministerpräsident, Bodo Ramelow, will ein akutes Problem in der Landwirtschaft angehen. (Archivbild)
Thüringens Ministerpräsident, Bodo Ramelow, will ein akutes Problem in der Landwirtschaft angehen. (Archivbild)
Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Swen Pförtner

Bodo Ramelow hat sich dazu entschlossen, ein akutes Problem in der Landwirtschaft anzugehen: Das Pachten und Verkaufen von landwirtschaftlicher Nutzfläche.

Der Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft (AbL) ist dieses Problem nun schon lange ein Dorn im Auge. Deswegen protestiert sie sogar regelmäßig gegen den Verkauf von Agrarland an außerlandwirtschaftliche Investoren. Um die Preiserhöhung von Agrarland zu stoppen, will sich Bodo Ramelow dem Problem nun widmen.

Bodo Ramelow: Landwirte fürchten um Existenz

Landwirte in Thüringen machen sich große Sorgen um ihre Existenz. Der Grund: Banken, Fonds und Großinvestoren kaufen und pachten ihre Existenzgrundlagen – Agrarland.

Deswegen soll eine neue Stiftung her, die die regionalen Landwirte unterstützen soll.

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Das ist Bodo Ramelow:

  • wurde am 16. Februar 1956 in Osterholz-Scharmbeck (Niedersachsen) geboren
  • ist ein deutscher Politiker (Die Linke)
  • ist seit 2020 wiedergewählter Ministerpräsident von Thüringen
  • ist seit 2006 mit Germana Alberti vom Hofe verheiratet
  • hat zwei erwachsene Söhne aus erster Ehe

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Bodo Ramelow: Stiftung soll Bauern die Ängste um Existenz nehmen

Denn die Großinvestoren, Banken und Fonds würden mit ihrem Kauf und Agrarland-Leasing die Preise der Flächen in den Himmel jagen und für regionale Landwirte unbezahlbar machen.

Deshalb soll nun Unterstützung kommen.

„Mir schwebt eine ostdeutsche Stiftung vor, die von den Ländern zu bilden wäre“, äußert sich Ramelow. „Flächen, die von der bundeseigenen Bodenverwertungs- und Verwaltungs GmbH (BVVG) noch nicht verkauft wurden, sollten in die Stiftung eingebracht werden“, fügt er zudem hinzu.

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Bodo Ramelow: Agrarland für regionale Landwirte

Mit dem Stiftungsmodell könne der Verkaufsdruck gemildert werden, dem auch die BVVG ausgesetzt sei, deren Einnahmen in den Bundeshaushalt flössen, sagt der Thüringer Regierungschef.

Voraussetzung sei dafür, „dass der Bund die bei seiner Gesellschaft zusammengefassten Fläche übertrage“.

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Dementsprechend sollen „Flächen, die von der BVVG noch nicht verkauft wurden,“ den regionalen Landwirten anhand der Stiftung zur Verfügung gestellt werden. (ali/dpa)