Erfurt: Achtung, Autofahrer! HIER kommst du am Freitag nicht mehr durch

Die Radfahrer luchsen den Autofahrern in Erfurt am Freitag kurzzeitig einige Straßen ab. (Symbolbild)
Die Radfahrer luchsen den Autofahrern in Erfurt am Freitag kurzzeitig einige Straßen ab. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Steve Bauerschmidt

Erfurt. Dichte Straßen in Erfurt am Freitag!

Das Bündnis für Klimagerechtigkeit Erfurt ruft im Rahmen der bundesweiten Aktionstage „Solidarisch geht anders“ und „Aufbruchsklima“ zur Demonstration in Erfurt auf. Für wenige Stunden übernehmen dann die Zweiräder einige Straßen in der Innenstadt.

Fahrrad-Demo in Erfurt: HIER kommst du nicht durch

Das Auto mal stehen lassen und mit dem Fahrrad fahren – das ist wohl eine der Botschaften, die am Freitagnachmittag vermittelt werden sollen.

Knapp 30 Organisationen fordern einen solidarischen Weg raus aus der Corona-Krise statt einer Rückkehr zu alten Verhaltensmustern. Darunter vertreten sind unter anderem die „ver.di“, die „Seebrücke“ sowie die Bewegung „Fridays for Future“.

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Autofahrer aus Erfurt können sich daher auf Folgendes einstellen: Die Fahrrad-Demonstration soll um 17.30 Uhr am Domplatz beginnen und wird von dort über die Nordhäuser Straße zum Klinikum radeln. Die Straßen werden in dieser Zeit für Autofahrer gesperrt sein.

Erfurt: Fahrrad-Demo am Freitag – DAFÜR bleiben die Autos stehen

Auf Instagram kündigen die Grünen aus Erfurt die Fahrrad-Demo am Freitag an und fordern Menschen dazu auf, mit ihren Fahrrädern mitzuradeln.

Auch die Erfurter „Fridays for Future“-Bewegung hofft, durch die Fahrrad-Demo aufs Thema Klimagerechtigkeit aufmerksam machen zu können.

„Die Pandemie ist ein Brandbeschleuniger für bestehende Ungerechtigkeiten. Viele Menschen merken jetzt: Profitlogik, Ausgrenzung und Umweltzerstörung sind die eigentliche Krise. Die Missstände müssen ein Ende haben“, betont Marvin Volk, Sprecher von „Fridays for Future“ Erfurt.

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Das Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen fordert in diesem Zusammenhang eine solidarische Gesundheitsversorgung, gleiche Rechte für alle Menschen jeder Herkunft, materielle Sicherheit und Umverteilung, eine gerechte Verteilung der Sorgearbeit und Klimagerechtigkeit statt Milliarden für ökologische Verwüstung. (dpa/mkx)

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