Erfurt: Mann kämpft wochenlang auf der Corona-Intensiv um sein Leben – „Ich war fast tot“

Ein Mann aus Erfurt erzählt seine rührende Corona-Geschichte.
Ein Mann aus Erfurt erzählt seine rührende Corona-Geschichte.
Foto: IMAGO / Reichwein

Vasile-Stefan Stan hat überlebt. Der Mann aus Erfurt erkrankte vor wenigen Wochen an Corona, wurde am 12. Mai ins Krankenhaus gebracht. Nun hat er sich ein Herz gefasst und seine Leidensgeschichte in einem Video des Helios Klinikums Erfurt erzählt.

Denn was er dort erlebte, vergisst er sicher nie mehr. Es ging um Leben und Tod.

Erfurt: Mann kämpft erzählt seine Corona-Geschichte – „Ich war fast tot“

„Das Coronavirus hat meine Lunge sehr stark angegriffen“, erzählt Vasile-Stefan Stan im Video. Nach einer Woche im Krankenhaus war seine Lunge so beschädigt, dass er intensivmedizinisch therapiert werden musste. „Ich war fast tot.“ Erschreckende Worte, die dem Mann aus Erfurt bewusst machen, wie schlimm diese Erkrankung wirklich ist.

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Der Klinik-Patient ist sichtlich ergriffen, will den Mitarbeitern der Corona-Intensivstation nun danken. „Das hat mein Leben gerettet“, erzählt Vasile-Stefan Stan unter Tränen. Er sei sehr gut gepflegt worden. „Manchmal gab mir die Krankenschwester das Gefühl, dass ich gar nicht krank bin.“

Denjenigen Menschen, die das Coronavirus abtun und behaupten, es existiere gar nicht, will er noch eine Sache mit auf den Weg geben: „Passt auf, dass ihr nicht in dieselbe Situation geratet, in der ich mich gerade befinde! Ich war mir zu jedem Zeitpunkt bewusst, dass es das Coronavirus gibt.“ Er habe versucht, sich zu schützen und letztendlich doch mit dem Virus infiziert. „Das ist ganz ganz schlimm – glauben Sie mir!“ (jhe)