Erfurter Zoo: Trauer um diesen Besucherliebling – „müssen sie von ihrem Leid erlösen"

Der Löffelhündin Jubi ging es schon seit Wochen nicht gut.
Der Löffelhündin Jubi ging es schon seit Wochen nicht gut.
Foto: Thüringer Zoopark Erfurt

Erfurt. Traurige Nachrichten aus dem Erfurter Zoo. Viele Besucher müssen ganz stark sein, denn einer ihrer Lieblinge ist gestorben.

Eine langjährige Bewohnerin der Löwensavanne im Erfurter Zoo und absoluter Publikumsliebling musste nun eingeschläfert werden.

Es handelt sich um die Löffelhündin Juba. Sie war schon seit Wochen krank, so der Erfurter Zoo. Die Tierpfleger standen vor einer schwierigen Entscheidung.

Erfurter Zoo: Die Löffelhündin war seit Wochen krank

„Seit einigen Wochen ging es Löffelhund-Dame Juba nicht gut. Sie hatte große Mühe beim Fressen und Schlucken“, so eine Pressemeldung des Tierparks. Die Tierpfleger haben es mit einigen Therapien versucht. Diese schlugen leider nur kurzfristig an. Sie verabreichten auch Medikamente – die halfen aber allenfalls, die Schmerzen von Juba zu lindern.

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Das ist der Zoo Erfurt:

  • Thüringer Zoopark Erfurt, liegt im Norden Erfurts
  • größter zoologischer Garten Thüringens
  • 63 Hektar große Fläche
  • wurde 1959 eröffnet
  • dort leben 133 Tierarten und rund 1000 Tiere
  • im August 2020 wurde zum ersten Mal in der Geschichte des Zoos ein Elefantenbaby geboren

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Also mussten die Mitarbeiter im Zoopark eine Entscheidung fällen. Am Dienstag haben sie dann beschlossen: „Wir müssen sie von ihrem Leid erlösen.“ Juba wurde eingeschläfert. Sie ist 13,5 Jahre alt geworden. „Ein hohes Alter für eine Löffelhündin“, bestätigt der Erfurter Zoo.

Vor etwa 13 Jahren ist Juba in die Löwensavanne in Erfurt eingezogen. Damals war sie gerade einmal fünf Monate alt. Nicht ungewöhnlich für eine Löffelhundendame. Die kleinen Raubtiere gelten als Nahrungsspezialisten und bleiben oft nicht länger als ein Jahr bei den Eltern.

Wie geht es jetzt mit Löffelhund Maputo weiter?

Besonders traurig ist jetzt wohl das Löffelhundenmännchen Maputo, das jetzt erstmal keine Partnerin mehr hat. Weil Löffelhunde normalerweise als Paar leben, sucht der Zoo nach einer neuen Löffelhündin für das Gehege.

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Die Zucht der besonderen Raubtiere soll in Erfurt nämlich fortgesetzt werden. Sie werden in Deutschland lediglich in neun Zoos gehalten. (bp)

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