Björn Höcke sorgt für Skandal – Thüringens AfD-Chef vergleicht Corona-Impfung mit Holocaust

Björn Höcke: der Rechtsaußen der AfD

Björn Höcke: der Rechtsaußen der AfD

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Erfurt. Corona-Wirbel um Thüringens AfD-Chef Björn Höcke!

Björn Höcke hat die Corona-Impfung mit den Menschenversuchen der Nationalsozialisten verglichen. Seine Rede im Landtag sorgte für Fassungslosigkeit.

Björn Höcke (AfD) verbreitet Fake News

Thüringens AfD-Chef bezeichnete die Impfung am Mittwoch als „Einsatz gegen die körperliche Unversehrtheit“ und „historischen Tabubruch“ vor dem Hintergrund der verbrecherischen Menschenversuche im Dritten Reich. Und weiter behauptete er: „Wir müssen mittlerweile von Tausenden Menschen ausgehen, die mit mRNA-Impfstoff totgespritzt wurden.“

Dagegen geht das Paul-Ehrlich-Institut, das eine Statistik über Fälle von Impf-Nebenwirkungen führt und regelmäßig entsprechende Daten veröffentlicht, davon aus, dass in nicht einmal 80 Fällen ein Zusammenhang zwischen der Impfung gegen Covid-19 und einem Todesfall besteht (Stand November 2021). Etwa durch Thrombosen. Und das bei inzwischen mehr als 63 Millionen Erstimpfungen in Deutschland.

Björn Höcke kassiert Schelte

Thüringens Staatskanzlei-Chef Benjamin Hoff ging Höcke nach seiner Rede scharf an. Er sagte: „Es gibt Punkte, an denen selbst Sie einen Funken menschlichen Anstands an den Tag legen sollten.“

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Das Thema Corona-Impfung mit der gezielten industriellen Vernichtung von Menschen unter dem Nazi-Regime gleichzusetzen sei eine „Entgleisung sondergleichen“. Dafür solle Björn Höcke sich entschuldigen. Dafür wiederum kassierte Hoff langen und lauten Applaus des Plenums.

+++ Björn Höcke hält Rede – eine Aussage des AfD-Politikers lässt sofort aufhorchen +++

Die Polizei nimmt den Redebeitrag Höckes im Thüringer Landtag nun zum Anlass einen Prüfvorgang einzuleiten und diesen der Staatsanwaltschaft vorzulegen. (red)