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Erfurt: Polizei rückt zu Großeinsatz aus – vor Ort kommt Unfassbares ans Licht

Erfurt: Polizei rückt zu Großeinsatz aus – vor Ort kommt Unfassbares ans Licht

© IMAGO / Jochen Tack

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

Erfurt. 

Große Aufregung in Erfurt!

Dort musste die Polizei zu einem Großeinsatz in Erfurt anrücken. Vor Ort ist die Situation allerdings umgeschlagen.

Erfurt: Polizei rückt zu Großeinsatz an

In der Nacht auf Donnerstag wurde die Polizei in Erfurt alarmiert. Die Beamten wurden zu einer vermeintlich schweren Straftat hinzugezogen.

Daraufhin haben sich mehrere Streifenwagen auf den Weg gemacht.

Die Beamten mussten am Ilversgehofener Platz allerdings schnell feststellen, dass es sich hier um keinen echten Einsatz handelte.

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Das ist die Stadt Erfurt:

  • wurde 742 erstmals urkundlich erwähnt
  • Landeshauptstadt von Thüringen, mit 214.000 Einwohnern auch die größte Stadt
  • Sehenswürdigkeiten: Krämerbrücke und Erfurter Dom
  • Oberbürgermeister ist Andreas Bausewein (SPD)

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Der Landeseinsatzzentrale ist es gelungen, den Notruf zurückzuverfolgen. An der entsprechenden Telefonzelle sind die Beamten auf zwei junge Männer gestoßen. Die 21- und 22-Jährigen hatten sich den Einsatz von dort aus angeschaut.

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Erfurt: Polizei greift zu harten Maßnahmen

Das hat jetzt heftige Konsequenzen. Die Polizei betont, dass es sich dabei um kein Kavaliersdelikt handelt. Gegen die beiden Unruhestifter haben die Beamten Strafanzeige erstattet – wegen Notrufmissbrauchs.

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Vorgetäuschte Notrufe sind eine Straftat. Diese kann mit einem Jahr Gefängnis oder mit einer Geldstrafe bestraft werden kann. Außerdem muss der Täter für die Kosten aufkommen, die er durch den Polizeieinsatz verursacht hat. So wohl auch in Erfurt. (neb)