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Erfurt: Stadt reißt bei DIESEM Anblick die Hutschnur – „Der eigentliche Skandal“

Erfurt: Stadt reißt bei DIESEM Anblick die Hutschnur – „Der eigentliche Skandal“

© IMAGO / Karina Hessland / Montage. Thüringen24

Das ist Thüringens Landeshauptstadt Erfurt

Erfurt ist die Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen. Sie ist mit 214.000 Einwohnern die größte Stadt des Bundeslandes. Erfurt wurde im Zusammenhang mit der Errichtung des Bistums im Jahr 742 erstmals urkundlich erwähnt.

Erfurt. 

Den Besuchern im Nordpark und auf dem Petersberg in Erfurt dürfte das Problem hinlänglich bekannt sein. Die vier öffentlichen Toiletten sind dort oft einem – gelinde gesagt – „verbesserungswürdigen“ Zustand.

Auf gut Deutsch: Auf den Toiletten auf dem Petersberg und im Nordpark in Erfurt sieht es aus wie sau. Und der Vandalismus hat in den letzten Wochen massiv zugenommen. Jetzt platzt der Stadt der Kragen.

Erfurt: Wiederholtes Problem mit Vanadalismus an öffentlichen Toiletten

Die öffentlichen Toiletten sind für etwa 250.000 pro Stück gebaut worden, berichtet die Stadt. Weil sie von einigen Nutzern aber eher weniger sorgsam behandelt werden, sind die laufenden Kosten für ihren Betrieb immens.

„Aktuell sind mindestens einmal pro Woche Vandalismus bedingte Sondereinsätze nötig“, sagt Amtsleiter für Gebäudemanagement Arne Ott. Weggeworfener Müll ist dabei fast das geringste Problem. Ott berichtet von Schmutz, der zum Himmel stinke, von Grafitti-Schmierereien, von beschädigten Klobecken, Türgriffen und so weiter.

Braucht es einen Sicherheitsdienst im Nordpark in Erfurt?

Dabei wurden die Anlagen extra so gebaut, dass sie nicht so einfach dem Vandalismus zum Opfer fallen können – mit schweren Metalltüren und Seifenspendern, die man nur schwer herausbrechen kann. Durch die ständigen Verschmutzungen sind aber in diesem Jahr bereits etwa 40.000 Euro an Reinigungs- und Reparaturkosten entstanden.

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Möglichkeiten dem Problem Herr zu werden, hat die Stadt kaum. Eine Gebühr für die Toilettennutzung zu verlangen, geht aufgrund von Förderrichtlinien nicht. Auch Überwachungskameras sind aus Datenschutzgründen nicht drin. Derzeit überlege man sich aber, den Reinigungsrhythmus auf zweimal täglich zu erhöhen so Ott. Auch ein Sicherheitsdienst könne eingesetzt werden.

Dass aber „die Mehrheit der Parkbesucher unter der Dummheit einiger Weniger leidet, das ist der eigentliche Skandal“, sagt Ott. (bp)