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Erfurt hat ein gefährliches Problem – um es zu beseitigen, fehlt schlichtweg das Geld

Erfurt ist eine brückenreiche Stadt. Doch genau da liegt auch ein großes Problem. Und das kann ganz schön gefährlich werden.

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Das ist Thüringens Landeshauptstadt Erfurt

Erfurt ist die Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen. Sie ist mit 214.000 Einwohnern die größte Stadt des Bundeslandes. Erfurt wurde im Zusammenhang mit der Errichtung des Bistums im Jahr 742 erstmals urkundlich erwähnt.

Erfurt ist eine brückenreiche Stadt. 262 verschiedene Überwege kann die Thüringer Landeshauptstadt vorweisen. Eigentlich schön.

Doch es gibt ein Problem. Und das kann ganz schön gefährlich werden.

Erfurt hat ein Brücken-Problem

Denn fast jede zweite Brücke in Erfurt ist marode, berichtet der MDR und beruft sich auf Informationen des Tiefbauamt-Leiters Alexander Reintjes. Viele von ihnen müssten saniert oder gar abgerissen und neu gebaut werden.

Das Dilemma: Es fehle schlichtweg das Geld. Allein für 29 Brücken, die seinerzeit mit Spannstahl gebaut wurden, müsste die Stadt Erfurt knapp 60 Millionen Euro in die Hand nehmen. Und das Geld sei einfach nicht da.

SO kümmert sich die Stadt Erfurt um die maroden Brücken

Doch kann das nicht lebensgefährlich sein, wenn marode Brücken einfach nicht saniert werden können? Um einer solchen Gefahr vorzubeugen, werden die Brücken kontrolliert. Und zwar ziemlich genau, berichtet der MDR. Heißt: Jede kaputte Stelle ist bildlich festgehalten.


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Außerdem gebe es an mancher Stelle bereits ein Lkw-Verbot oder aber ein Begegnungsverbot für Straßenbahnen, um die Belastungen so gering wie möglich zu halten. Manche Brücken könnten in der Zukunft auch ganz gesperrt werden, heißt es beim MDR. (abr)