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Erfurt: Große Krise steuert auf Domstadt zu! Experten appellieren – „Fatal“

DIESE Problematik in Erfurt kann nicht länger ignoriert werden! Ein Experte warnt, dass ein Wandel notwendig ist – und zwar bald.

© Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Region Thüringen

Gehaltsverhandlung: 5 Sätze, die man vermeiden sollte

In Gehaltsgesprächen kommt es vor allem auf ein gesundes Selbstwertgefühl und die richtigen Worte an. Hier kommen 5 Sätze, auf die man im nächsten Gehaltsgespräch besser verzichten sollte.

Die Lage in der Landeshauptstadt wird kritisch! Die Gastro-Branche in Erfurt scheint Schwierigkeiten zu haben, genügend Personal zu bekommen.

Diese Problematik kann nicht länger ignoriert werden. Ein Experte ist der Ansicht, dass die Betriebe selbst es verursachen könnten und DIES ist sein Rat, um es zu ändern.

Erfurt: Nicht genug Ausbildungsplätze

Zum Thema Fachkräftemangel hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) eine klare Idee, was die Gastro-Branche in Thüringen braucht. Jens Löbel, Geschäftsführer in Thüringen, kritisierte in einer Pressemitteilung die fehlende Bereitschaft der Betriebe, gute Ausbildungsplätze anzubieten.

„Das beste Mittel gegen Personalmangel ist, selbst auszubilden und dabei gleichzeitig auch für gute sowie attraktive Ausbildungsbedingungen zu sorgen“, so Löbel. In Gastgewerbe bilden bundesweit nur 16 Prozent aller Betriebe. Das ist deutlich weniger als andere Branchen. „Zum Vergleich: In der Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft liegt der Anteil der ausbildenden Betriebe bundesweit bei 48 Prozent.“

Erfurt: „Ausbildungs-Lethargie“ kann fatal sein

Die NGG Thüringen warnt vor einer „Ausbildungs-Lethargie“ aus Seiteder Gastro-Chefs: „Auch wenn die Azubi-Suche nicht einfach ist und große Anstrengungen erfordert, ist es fatal, sich von der Ausbildung zu verabschieden“, betonte Löbel. Auch kleine Erfurter Betriebe sollten versuchen, qualifizierten Nachwuchs aufzubauen. „Wer überhaupt nicht ausbilden will und hier kein Engagement zeigt, darf sich über Fachkräftemangel im eigenen Betrieb nicht wundern.“


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Für Jugendliche sollen Ausbildungsbedingungen attraktiver werden – sowohl in Arbeitszeit wie Bezahlung. Löbel rief die Unternehmen dazu auf, die Qualität der eigenen Ausbildungsangebote zu analysieren: „Die Frage, warum man keine Bewerber findet, muss sich die Branche selbst stellen.“