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Tierheim Erfurt: Mitarbeiter trauen ihren Augen kaum, als sie zur Arbeit kommen – „Einfach unglaublich“

Als Mitarbeiter des Tierheims in Erfurt zur Arbeit kamen, trauten sie ihren Augen kaum. Denn sie mussten eine traurige Entdeckung machen.

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So haben sich Mitarbeiter des Tierheims in Erfurt ihren Start in den Arbeitstag wohl nicht vorgestellt.

Denn als sie am Freitagmorgen (14. Juli) zum Tierheim in Erfurt kamen, mussten sie vor dem alten Eingang eine traurige Entdeckung machen.

Tierheim in Erfurt: Mitarbeiter machen traurige Entdeckung

Denn vor dem alten Eingang stand eine Katzenbox. „Leider war sie nicht leer“, schreibt das Tierheim-Team in seinem Facebook-Post. In der Box versteckte sich ein Kater. Eng zusammengerollt und mit schüchternem Blick schaute er den Mitarbeitern entgegen.

Und denen war sofort klar, was sich hier abgespielt haben muss. „Ein wunderschöner roter Kater wurde einfach ausgesetzt“, sind sie sich sicher. Die süße Fellnase hatte außerdem weder einen Chip noch ist sie irgendwo registriert. Das Tierheim Erfurt hat den Facebook-Post in der Hoffnung geteilt, dass vielleicht jemand weiß, wohin der Kater eigentlich gehört. Es will herausfinden, „wer so gemein war“ und das Tier einfach vor dem Tierheim abgestellt hat.

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Erfurter fassungslos: „Einfach unglaublich“

Auch viele Erfurter nehmen Anteil am Schicksal des Katers. Für viele ist es unverständlich, wie jemand so eine süße Samtpfote einfach vorm Tierheim abstellen kann. „Einfach unglaublich“, kommentiert beispielsweise ein Nutzer. „Ich kann es einfach nicht verstehen“, meint auch eine andere Nutzerin.

Eine andere Frau versucht, die Wogen etwas zu glätten und will auch Verständnis für die Person aufbringen, die den Kater dort abgestellt haben könnte. „Man weiß nie die Hintergründe, weshalb er zu euch gebracht wurde, vielleicht war es auch schweren Herzens“, schreibt sie. Allerdings hält eine Frau dagegen und betont, dass das „noch lange kein Grund“ sei, „ihn einfach für die Tür zu stellen.“


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Schließlich könne man sich auch beim Tierheim melden und die eigene Geschichte erzählen – und den Kater dann abgeben.