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Erfurt: Betrieb produziert auf Sparflamme – Hier müssen Mitarbeiter in den Zwangsurlaub

Erfurt im Blickpunkt: CATLs neueste Entwicklungen könnten die Industrielandschaft der Stadt prägen. Hier liest du mehr.

© IMAGO/Karina Hessland

Was du über die Stadt Erfurt wissen solltest

In diesem Video stellen wir dir die thüringische Hauptstadt vor.

Die Elektromobilität steht im Zentrum der aktuellen Wirtschaftsdynamik in Thüringen, insbesondere durch die Tätigkeit des chinesischen Batteriezellenherstellers CATL im Gewerbegebiet Erfurter Kreuz.

Trotz eines ambitionierten Starts ist das Unternehmen nun gezwungen, seine Produktionsaktivitäten anzupassen und Mitarbeiter in die Zwangspause zu schicken. Das berichtet die „Thüringer Allgemeine“.

Erfurt: Produktionsanpassung in Thüringens Wirtschaftszentrum

Ende 2022 nahm CATL im Industriegebiet Erfurter Kreuz mit zwei von sechs geplanten Produktionslinien den Betrieb auf. Die volle Kapazität wurde bislang nicht erreicht, was vor allem an der schwankenden Marktentwicklung und der Kundennachfrage liegt.

Diese Marktsituation führte dazu, dass eine Produktionslinie heruntergefahren wurde und die betroffenen Mitarbeiter vorläufig in den Urlaub geschickt werden mussten. So berichtet die „Thüringer Allgemeine“ über die Lage bei CATL und beleuchtet die Gründe für die Drosselung der Produktion.

Ein Großkunde, das VW-Autowerk in Zwickau, setzte seine Produktion aus, was zu einer direkten Auswirkung auf CATL führte. Deutschlandweit entspricht der Absatz von Elektroautos nicht den Erwartungen, was kürzlich auch auf dem Kanzler-Gipfel zur E-Mobilität bestätigt wurde.

Erfurt: Zukunftspläne und Arbeitsmarkt

Trotz dieser Herausforderungen blickt CATL optimistisch in die Zukunft und plant, langfristig 2000 Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Derzeit beschäftigt das Unternehmen über 400 chinesische und 1000 regionale Mitarbeiter und betreibt neben dem Hauptstandort auch Logistikzentren. Die Ausbildung von Fachkräften wird großgeschrieben, aktuell werden 25 Lehrlinge in verschiedenen Bereichen der Industriemechanik und Logistik ausgebildet.


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Thüringen positioniert sich zunehmend als ein zentraler Standort der Elektromobilität in Deutschland. Firmen wie CATL spielen dabei eine Schlüsselrolle, da sie nicht nur Arbeitsplätze schaffen, sondern auch die Transformation zu nachhaltigeren Energieformen vorantreiben.

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Die Herausforderungen in der Anpassung an Marktbedingungen und Umweltauflagen zeigen die Komplexität der Energiewende auf, betonen aber auch das Engagement von Unternehmen und Gemeinden für eine nachhaltige Zukunft. Welche Konflikte das mit sich bringt und welche Pläne CATL noch hat, liest du in der „Thüringer Allgemeine“.

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