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Erfurt: Situation am Petersberg macht IHNEN zu schaffen – „Erschreckend und frustrierend“

Das ist Thüringens Landeshauptstadt Erfurt

Die städtische Beauftragte von Erfurt schlägt Alarm auf dem Petersberg.

Eine beliebte Touristenattraktion auf der Erhebung in Erfurt könnte bald seinen wichtigsten Gast verlieren.

Erfurt: Städtische Beauftragte ist frustriert

In den vergangenen Jahren wurde der Erfurter Petersberg zugänglicher gemacht für die Besucher der Zitadelle in der Landeshauptstadt – das hat nun womöglich seine Folgen. Denn bei der jährlichen Zählung der Fledermäuse in den Horchgängen des Petersberges wurde im Winter 2021/2022 keine Fledermaus mehr angefunden.

Von den ehemalig sechs Tieren konnte Inken Karst, die sich ehrenamtlich für die Stadt um die Fledermäuse kümmert, keine Tiere mehr ausfindig machen. Das erklärte sie in einem aktuellen Bericht der „Thüringer Allgemeinen“. Sie zählte neben den vergangenen Umbauarbeiten einen weiteren Grund auf, der die Ursache für das Verschwinden der Tiere sein soll.

Erfurt: Gründe für die Flucht der Tiere

Neue Wegebeziehungen mit Scheinwerfern, welche die Orientierung der Tiere durcheinanderbringen und der Wegfall von Gärten, auf denen sie in der Umgebung auf die Jagd gingen, sollen die Gründe für das Verschwinden der Fledermäuse sei, wie die „Thüringer Allgemeine“ schreibt.

Aber auch der Klimawandel soll seinen Beitrag zur Flucht der Tiere beigetragen haben, erklärte Karst der Zeitung. So soll der warme Winter dazu geführt haben, dass die Fledermäuse andere Quartiere zur Überwinterung gefunden haben.


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In der „Thüringer Allgemeinen Zeitung“ erklärte die Fledermausbeauftragte von Erfurt jetzt, wie sie den Bestand der Fledermäuse in der Landeshauptstadt wieder aufstocken will. Dafür hat sie ein umfangreiches Maßnahmenpaket für die Stadt vorbereitet. (msk)