25 Millionen für Gründung eines Deutschen Optischen Museums in Jena

Die Vertreter der Gründungsstiftung: Prof. Dr. Thomas Deufel, Vorstandsvorsitzender der Ernst-Abbe-Stiftung, Prof. Dr. Thorsten Heinzel, Vizepräsident für Forschung der Friedrich-Schiller-Universität, Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG, Dr. Albrecht Schröter, Oberbürgermeister der Stadt Jena, und Dennys Klein, Stellvertretender Geschäftsführer der Carl-Zeiss-Stiftung (v.l.n.r.).
Die Vertreter der Gründungsstiftung: Prof. Dr. Thomas Deufel, Vorstandsvorsitzender der Ernst-Abbe-Stiftung, Prof. Dr. Thorsten Heinzel, Vizepräsident für Forschung der Friedrich-Schiller-Universität, Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG, Dr. Albrecht Schröter, Oberbürgermeister der Stadt Jena, und Dennys Klein, Stellvertretender Geschäftsführer der Carl-Zeiss-Stiftung (v.l.n.r.).
Foto: Zeiss

Mit Hilfe einer Stiftung soll in Jena ein Deutsches Optisches Museum entstehen. Die Stiftungsgründer würden insgesamt 25 Millionen Euro aufbringen, um das Projekt umzusetzen, teilte der Optik- und Elektronikkonzern Carl Zeiss am Freitag in Jena mit. Neben dem Unternehmen beteiligten sich die Ernst-Abbe-Stiftung als Eigentümer des bisherigen regionalen Optik-Museums, die Carl-Zeiss-Stiftung, die Stadt Jena sowie die Friedrich-Schiller-Universität an der Stiftung.

Die Stiftungsgründung sei anlässlich des 200. Geburtstags des Mechanikers und Unternehmensgründers Carl Zeiss (1816-1888) beschlossen worden. Zeiss hatte in Jena Mitte des 19. Jahrhunderts die Grundlagen für die optische Industrie in Deutschland gelegt.

Neugestaltung des Museums

Von den 25 Millionen Euro seien 10 Millionen Euro für die Neugestaltung des Museums sowie die Einrichtung einer Professur vorgesehen. 15 Millionen Euro sollen den Museumsbetrieb in den nächsten 20 Jahren sichern. Das Museum werde nicht nur die Geschichte der Optik und Photonik darstellen, sondern selbst forschen. Zudem werde es als Begegnungs- und Bildungsstätte konzipiert.

Der Zeiss-Konzern mit Hauptsitz im baden-württembergischen Oberkochen beschäftigt an seinem Gründungsort in Jena mehr als 2000 Mitarbeiter.