Frohe Botschaft für Carl Zeiss Jena: Investor Duchâtelet bleibt an Bord

Investor Roland Duchâtelet (l.) und der Aufsichtsratsvorsitzende des FC Carl Zeiss Jena, Willi Obitz.
Investor Roland Duchâtelet (l.) und der Aufsichtsratsvorsitzende des FC Carl Zeiss Jena, Willi Obitz.
Foto: FC Carl Zeiss Jena
  • FC Carl Zeiss Jena kann weiter auf Roland Duchâtelet bauen
  • Aufsichtsratsvorsitzender Willi Obitz reiste zum Investor nach Belgien

Der mögliche Rückzug des Investors Roland Duchâtelet beim FC Carl Zeiss Jena ist offenbar vom Tisch. Das ist das Ergebnis einer Reise des Aufsichtsratsvorsitzenden Willi Obitz nach Belgien. Wie der Verein am Montag mitteilte, war Obitz nach dem Torfest gegen Luckenwalde gemeinsam mit Aufsichtsratsmitglied Hans-Dieter John bei Duchâtelet – und brachte die frohe Botschaft am Montag wieder mit nach Thüringen.

Duchâtelet sichert Carl Zeiss Unterstützung zu

Der Investor werde den FCC auch weiterhin wirtschaftlich unterstützen, heißt es in einer Mitteilung. Demnach sagte Obitz über Duchâtelet: „Er steht zu seinen Verpflichtungen und bleibt der verlässliche Partner, den wir in ihm kennenlernen durften.“ Der Belgier wolle außerdem seine Erfahrungen beim Umbau des Ernst-Abbe-Sportfeldes einbringen. Um welche Zusagen es sich dabei konkret handelt, teilte der Verein zunächst nicht mit.

Das Gespräch sei „sehr konstruktiv und freundschaftlich“ verlaufen. Duchâtelet habe die sportliche Entwicklung der ersten Mannschaft von Carl Zeiss gewürdigt, aber auch vor voreiliger Euphorie gewarnt, da der Aufstieg von der Regional- in die 3. Liga noch nicht geschafft ist.

Haben die unruhigen Zeiten ein Ende?

Im August hatte es beunruhigende Nachrichten um den Investor gegeben. Damals stand sein Ausstieg aus dem Thüringer Club zur Debatte – wohl weil Duchâtelet mehr Einfluss auf die Spielbetriebs-GmbH gewinnen wollte. Er soll auch einen Neuanfang in den Führungsgremien gefordert haben. Mit der Wahl eines neuen Aufsichtsrats kam der Verein ihm entgegen.

Mittlerweile scheinen die Wogen geglättet und der FCC kann auf die Unterstützung aus Belgien zählen. Duchâtelet, der auch noch an anderen Clubs in Europa beteiligt ist, engagiert sich seit Anfang 2014 in Jena. Mittelfristig will er mit Carl Zeiss in die 2. Bundesliga aufsteigen.

Duchâtelet ist wichtig für den FCC

Zwei Millionen Euro ließ der 70-Jährige bei seinem Einstieg für die 49 Prozent an der Spielbetriebs-GmbH, in der die erste Mannschaft ausgelagert ist, springen; außerdem eine weitere Million jedes Jahr. Duchâtelets Hilfe wird auch beim Stadionumbau gebraucht. Mindestens sieben Millionen Euro hatte der Investor dafür schon einmal in Aussicht gestellt. Nachdem die Kosten dafür voraussichtlich deutlich höher ausfallen als gedacht, ist die Unterstützung eines externen Geldgebers umso wichtiger.

Mehr zum FC Carl Zeiss Jena findet ihr unter dem Hashtag #FCC.