FC Carl Zeiss Jena kehrt ohne Punkte aus dem Elbstädter Hexenkessel zurück

Ex-FCM-Spieler Jan Löhmannsröben klärt für den FC Carl Zeiss Jena per Fallrückzieher vor seinem ehemaligen Mannschaftskollegen, dem Magdeburger Dennis Erdmann.
Ex-FCM-Spieler Jan Löhmannsröben klärt für den FC Carl Zeiss Jena per Fallrückzieher vor seinem ehemaligen Mannschaftskollegen, dem Magdeburger Dennis Erdmann.
Foto: imago/foto2press
  • Der FC Carl Zeiss Jena unterliegt im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Magdeburg mit 0:2
  • Jena spielte phasenweise auf Augenhöhe mit dem Favoriten und erarbeitete sich Chancen
  • Doch der schlechte Abschluss der FCC-Stürmer verhinderte den möglichen Punkt aus der Partie

Ohne Punkte hat sich der FC Carl Zeiss Jena von den Elbstädtern am Sonntagnachmittag verabschieden müssen. Im mit 20.778 Fans gefüllten Hexenkessel des 1. FC Magdeburg schlugen sich die Gäste aus Jena über lange Strecken durchaus ebenbürtig. Doch die schlechte Chancenauswertung sorgte am Ende für eine 0:2-Niederlage gegen den Tabellenzweiten.

Koczor holt die Kohlen aus dem Feuer

Vor der riesigen Fankulisse in MDCC-Arena benötigte die Zimmermann-Elf einige Zeit, ehe sie sich ein Herz fassten und aggressiver in Richtung des Magdeburger Strafraums spielten. Derweil versuchte sich der FCM immer wieder an der Verteidigung der Jenaer. Doch die Defensive machte letztlich einen guten Job. Allen voran FCC-Schlussmann Raphael Koczor, der ein ums andere Mal die Kohlen aus dem Feuer holte.

Missverständnis sorgt für Magdeburger Führung

Im zweiten Teil der ersten Halbzeit erspielte sich Jena allmählich erste Chancen. Doch aus der ersehnten Führung wurde nichts. Offenbar aus einem Missverständnis in den Reihen der FCC-Verteidiger heraus, schnappte sich Philip Türpitz den Ball und überwand Koczor (1:0, 36'). Ins Hintertreffen geraten behielten die Saalestädter hier dennoch die Nerven.

FCC hält den Spielausgang offen

Mit dem Wiederanpfiff kam der FC Magdeburg mit frischer Energie und motiviert aus der Kabine. Denn entschieden war zu diesem Zeitpunkt noch nichts. Jena gelang es kurzzeitig immer wieder, den Ball zu behaupten und sich Chancen gegen den Favoriten herauszuspielen. Doch Carl-Zeiss schwächelte auch in dieser Partie mit einem zu ungenauen Abschluss.

1. FC Magdeburg baut zum Ende hin Druck auf

Hart, aber fair gewann das Ost-Derby zunehmend an Dynamik und Intensität. Für Jena schien der Punkt greifbar, für Magdeburg der Dreier wackelig. Am Ende war es FCM-Spieler Nico Hammann, der in der 86. Minute die Entscheidung in Magdeburg erzwang (2:0). Kurz vor Abpfiff hatte dann Tarek Chahed sogar noch das 3:0 auf dem Fuß.

FC Carl Zeiss Jena steht Revanche gegen RWE ins Haus

Ohne Punkt, aber mit durchaus guten Spielphasen des FCC geht die Partie zu Ende. Die Defensive rund um Koczor bewies über weite Strecken, dass man fit für die Dritte Liga ist. Wegen der erneuten Ladehemmung des Jenaer Sturms geht das Endergebnis jedoch in dieser Form absolut in Ordnung. Es bleibt eine Menge Arbeit für Trainer Mark Zimmermann bis zum Thüringen-Derby gegen den FC Rot-Weiß Erfurt am kommenden Sonntag.