Jenaer zockt in Weimar ab: Nichts bezahlt und viermal angezeigt

Ein Zechbetrüger hat am Donnerstag in Weimar einfach alle Rechnungen offen gelassen. Der Tag hat ihn dafür vier Anzeigen eingebracht. (Symbolfoto)
Ein Zechbetrüger hat am Donnerstag in Weimar einfach alle Rechnungen offen gelassen. Der Tag hat ihn dafür vier Anzeigen eingebracht. (Symbolfoto)
Foto: Peter Steffen/dpa
  • 61-Jähriger aus Jena besucht Goethe- und Schillerstadt und bezahlt keine einzige Rechnung
  • Restaurants, Juwelier und Taxifahrer betrogen
  • Zechpreller sammelt vier Anzeigen an nur einem Tag

Am Donnerstag besuchte ein 61-Jähriger aus Jena die Kulturstadt Weimar. Er gönnte sich genussvolle Speisen und fuhr mit dem Taxi nach Hause - ohne auch nur einen Cent auszugeben. Der Zechbetrüger erhielt so vier Anzeigen an nur einem Tag, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Ahnungsloser Gast zahlt offene Rechnung

Der 61-Jährige betrog während seines Ausfluges nach Weimar am Donnerstagnachmittag gleich mehrere Geschäfte. Zuerst fiel er in dem Café "Frauentor" auf. Er bestellte sich Getränke im Wert von 5,80 Euro, die er allerdings nicht bezahlen konnte, da seine EC-Karte leer war. Ein unwissender Gast hatte jedoch Mitleid mit dem Mann und bezahlte seine Rechnung.

Juwelier ruft die Polizei

Kurz darauf ging der Zechpreller dann in ein Juweliergeschäft am Markt. Dort verwickelte er die Verkäufer in ein Gespräch. Doch ihm der hilfsbereite Gast aus dem Café und warnte das Personal. Daraufhin wurde die Polizei verständigt. Der 61-Jährige war darüber offenbar sehr empört, beleidigte die Angestellten und zog weiter.

61-Jähriger prellt erneut die Zeche

Kurz nach 16 Uhr kehrte der Jenaer schließlich in ein Hotel am Goetheplatz ein und bestellte Getränke und Speisen im Wert von 28 Euro. Auch hier ging er, ohne zu bezahlen. Ein anderer Gast erbarmte sich diesmal aber nicht.

Kein Geld für den Heimweg: Taxifahrer geht leer aus

Nachdem der Mann nun schon zwei Mal die Zeche geprellt hatte, bestellte er sich auch noch ein Taxi für den Heimweg nach Jena. Und welch Überraschung: Er konnte den Fahrer nicht bezahlen.

Vier Anzeigen an einem Tag

Geld gab der 61-Jährige für seinen Ausflug nach Weimar zwar nicht aus, dafür bezahlte er ihn mit gleich vier Anzeigen.