David gegen Goliath: Jena überraschend im Pokal-Viertelfinale

Luke Sikma (ALBA), mit Ball, vorne Derrick Allen (Jena), links Martynas Mazeika (Jena).
Luke Sikma (ALBA), mit Ball, vorne Derrick Allen (Jena), links Martynas Mazeika (Jena).
Foto: imago/Bernd König
  • Science City Jena zieht ins BBL-Pokal-Viertelfinale
  • Überraschender Sieg gegen haushohe Favoriten
  • EWE Baskets Oldenburg müssen sich 91:94 geschlagen geben

Science City Jena hat überraschend das Viertelfinale BBL-Pokal erreicht. Die Thüringer setzten sich am Sonntag vor 4018 Zuschauern auswärts mit 94:91 (53:41) gegen die EWE Baskets Oldenburg durch. Bester Werfer bei Jena war Dru Joyce mit 22 Punkten.

Oldenburg hat zunächst die Nase vorn

Die Oldenburger erwischten im Duell der Basketball-Bundesligisten den besseren Start und gingen schnell mit 10:2 in Führung. Auch danach waren die Hausherren die spielbestimmende Mannschaft, hielten ihren Vorsprung konstant hoch. Vor allem die starke Dreipunkte-Quote der Gastgeber (48%) machte es den Thüringern in der ersten Hälfte sehr schwer.

Science City Jena kämpft gegen den Rückstand

In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer zunächst ein unverändertes Spiel, Jena rannte dem Rückstand weiter hinterher. Doch das Team von Head Coach Björn Harmsen zeigte nach einem zwischenzeitlichen 13-Punkte-Rückstand Moral und kämpfte sich im dritten Viertel zurück ins Spiel.

Freiwürfe vor Schluss sichern Sieg für Jena

Vier Minuten vor Spielende gingen die Gäste erstmals nach einem Dreipunktewurf von Neuzugang Sid-Marlon Theis in Führung (83:81). Danach sicherten sie sich in einer packenden Schlussphase durch Freiwürfe von Martynas Mazeika und Julius Jenkins den knappen Sieg gegen den haushohen Favoriten aus Oldenburg.