Hubschrauber-Fahndung: Wo ist das Opfer und wie schwer ist der Mann verletzt?

Auch die Suche mit einem Hubschrauber in der Nacht über Apolda führte noch nicht zum Opfer des Messerangriffs an der Flüchtlingsunterkunft. (Symbolfoto)
Auch die Suche mit einem Hubschrauber in der Nacht über Apolda führte noch nicht zum Opfer des Messerangriffs an der Flüchtlingsunterkunft. (Symbolfoto)
Foto: Imago/Zuma Press
  • Neue Erkenntnisse der Polizei nach Messer-Attacke in Apolda
  • Bewohner der Asylunterkunft befragt
  • Opfer bleibt verschwunden

Wende bei der großangelegten Fahndung nach einem schwer verletzt geglaubten Mann in Apolda: Der Gesuchte hat entgegen erster Annahmen mutmaßlich nur leichte Blessuren davongetragen. Das ist der aktuelle Stand der Ermittlungen, teilte die Polizei gegenüber Thüringen24 mit.

Messer bei Streit an Asylunterkunft in Apolda gezückt

Was war passiert? An einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Apolda war es in der Nacht zum Freitag zu einem Streit unter Bewohnern gekommen, bei dem einer von ihnen ein Messer zog. Der Sicherheitsdienst alarmierte die Polizei, die daraufhin den mutmaßlichen Angreifer in Gewahrsam nahm. Das Opfer aber war verschwunden.

Polizei-Hubschrauber kreist über Apolda

Daraufhin startete die Polizei in Apolda eine aufwendige Suche unter anderem mit einem Hubschrauber – auch weil zu befürchten war, dass der Mann an Bauch und Arm schwer verletzt wurde. Mittlerweile habe es Gespräche mit einer Reihe von Bewohnern der Asylunterkunft gegeben, heißt es bei der Polizei. Infolgedessen gehen die Ermittler davon aus, dass das Opfer doch nicht so schwer verletzt wurde.

Polizei sucht weiter Mann aus Apolda

Weil der Tatverdacht gegen den Angreifer daher nicht mehr so schwer wiegt, ist der 23-Jährige derzeit wieder auf freiem Fuß, die Ermittlungen gegen ihn laufen aber weiter. Vom Angegriffen fehlt nach wie vor jede Spur.