Havarie in Jena: Tausende ohne Wasser

In Jena-Lobeda ist eine Hauptwasserleitung gebrochen. Danach kam vielfach trübes oder gar ein Wasser aus dem Hahn. (Symbolfoto)
In Jena-Lobeda ist eine Hauptwasserleitung gebrochen. Danach kam vielfach trübes oder gar ein Wasser aus dem Hahn. (Symbolfoto)
Foto: Oliver Berg / dpa
  • Wasserrohrbruch in Jena
  • Hauptleitung bricht in Lobeda
  • Wasserleitungen bei Tausenden trocken

In Jena ist am Donnerstag eine Hauptwasserleitung geborsten. Tausende Einwohner vor allem in den Stadtteilen Lobeda und Drackendorf saßen daraufhin auf dem Trockenen.

Wasserrohrbruch in Jena-Lobeda

Wie die Stadtwerke Jena mitteilten, sei das Rohr in der Schlegelstraße gegen 9.30 Uhr gebrochen. Etwa eine Stunde lang kam aus den Hähnen von etwa 5000 Menschen kein Tropfen mehr. Gegen 10.30 Uhr waren die meisten allerdings wieder versorgt, nachdem das Wasser über andere Leitungen geführt wurde. Allerdings sei der Druck noch gering gewesen.

Wasserwagen stellen Versorgung in Jena sicher

In einigen Straßen mussten die Stadtwerke dennoch Wasserwagen bereitstellen, weil die Häuser in Höhenlage nicht ausreichend versorgt werden konnten. Betroffen waren vorerst weiterhin folgende Straßen:

  • Musäusring
  • Novalisstraße
  • Carolinenstraße
  • Schlegelstraße

Wassermassen treten in Jena aus

Nach Angaben der Stadtwerke Jena seien erhebliche Wassermassen bei dem Rohrbruch ausgetreten. Um die Leitung reparieren zu können, sollte die Schlegelstraße aufgebaggert werden. Bis zum Donnerstagabend sollten alle Kunden wieder versorgt werden.

Trübes Wasser nach Rohrbruch

Nach der Havarie floss vielfach trübes Wasser aus den Hähnen. "Dabei handelt sich um aufgewirbelte Eisenablagerungen", erklärten die Stadtwerke. Diese seien gesundheitlich unbedenklich. (maf)