Alle verfügbaren Kräfte im Einsatz: Bahn-Sperrung wegen Schnee in Thüringen

In Thüringen hat der Wintereinbruch für Zugausfälle und Verspätungen gesorgt. (Symbolfoto)
In Thüringen hat der Wintereinbruch für Zugausfälle und Verspätungen gesorgt. (Symbolfoto)
Foto: dpa
  • Schnee behindert Bahn-Verkehr in Thüringen
  • Sperrung auf Zugstrecken

Thüringen. Der anhaltende Schneefall sorgt im Zugverkehr in Thüringen für Behinderungen. Wie die Deutsche Bahn am Donnerstagmittag mitteilte, ist die Lage vor allem im Osten des Freistaats problematisch.

Bahnstrecken in Thüringen gesperrt

Von Sperrungen betroffen sind insbesondere diese Bahnstrecken in Thüringen:

  • Mitte-Deutschland-Verbindung zwischen Gera und Jena-Göschwitz
  • Gera−Hof im Bereich Weida−Mehltheuer
  • Zeulenroda-Triebes im Landkreis Greiz und Hof

Schnee sorgt für Zug-Probleme

Schwierigkeiten bereiten der Bahn zufolge Bäume, die unter der Schneelast abgebrochen und auf Gleise oder Oberleitungen gefallen sind. Das Verkehrsunternehmen sei mit allen verfügbaren Kräften im Einsatz, um die Strecken freizuräumen, hieß es. Unklar war zunächst, bis wann noch mit Verspätungen und Zugausfällen in Thüringen zu rechnen ist.

Bahnreisende sollen sich über Verbindung informieren

Die Bahn riet Reisenden, sich vor ihrer Fahrt im Internet unter www.bahn.de oder in der App DB-Navigator über die jeweilige Verbindung zu informieren. Auch bei anderen Eisenbahnunternehmen wie der Erfurter Bahn oder der Vogtlandbahn sollte die aktuelle Lage geprüft werden.

Probleme auch bei Erfurter Bahn

Nach Angaben der Erfurter Bahn musste auch die Strecke zwischen Zeulenroda-Triebes (Landkreis Greiz) und Hof gesperrt werden. Mehrere Züge fielen deshalb aus, sagte eine Sprecherin der Erfurter Bahn. Wann die Strecken wieder freigegeben werden können, war zunächst unklar.

Auch in anderen Teilen Mitteldeutschlands haben anhaltende starke Schneefälle für Behinderungen gesorgt. In Sachsen sind vor allem das Vogtland, Erzgebirge und der Osten des Bundeslandes betroffen. Auf der A9 in Thüringen bildete sich ein Super-Stau. (maf, dpa)