Wo steckt der Schütze von Jena? Polizei patrouilliert in Lobeda

Nach den Schüssen auf Straßenbahnen in Lobeda ist die Polizei in Jena verstärkt im Einsatz. (Archivfoto)
Nach den Schüssen auf Straßenbahnen in Lobeda ist die Polizei in Jena verstärkt im Einsatz. (Archivfoto)
Foto: WichmannTV / dpa

Jena. Nach den Schüssen auf mehrere Straßenbahnen im Stadtteil Lobeda steht Jena vor einem Rätsel. Obwohl die Polizei mit Hochdruck ermittelt, fehlt eine heiße Spur zu dem Angreifer. Im Tram-Verkehr soll unterdessen wieder Normalität einkehren.

Nach Angaben der Polizei, sind zahlreiche Hinweise zu den Vorfällen eingegangen. Wie eine Behördensprecherin sagte, gebe es bislang aber keine neuen Erkenntnisse. Zur Klärung der Taten wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet.

Nach Straßenbahn-Attacken in Jena: Polizei erhöht Präsenz in Lobeda

Die Straßenbahnen, in denen die Geschosse einschlugen, seien untersucht worden, sagte die Polizeisprecherin. Um welche Art von Geschossen es sich handelt, sei noch nicht geklärt. Scheiben der Wagen waren durch sie beschädigt, aber nicht durchschlagen worden. Die Polizei habe ihre Präsenz in Lobeda, wo mehr als 20.000 Menschen leben, verstärkt.

Straßenbahnen fahren in Jena wieder normal

Der wegen der Schüsse zum Teil eingestellte Nahverkehr im Jenaer Stadtteil Lobeda rollt seit Mittwoch wieder. Die Straßenbahnen hätten am Morgen wieder ihren normalen Betrieb aufgenommen, sagte die Sprecherin der Stadtwerke Jena, Anja Tautenhahn.

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Drei Attacken in Lobeda

Eine erste Straßenbahn war nach Angaben des Nahverkehrsbetriebes am Sonntag, zwei weitere am Montag während der Fahrt jeweils im Bereich des Universitätsklinikums von Unbekannten beschossen worden. Verletzt wurde niemand, es entstanden jedoch Schäden von mehreren Tausend Euro. (dpa, maf)