FC Carl Zeiss Jena erkämpft Punkt gegen Karlsruher SC – Platzverweis nach der Pause

FC Carl Zeiss Jena trennt sich unentschieden vom Karlsruher SC.
FC Carl Zeiss Jena trennt sich unentschieden vom Karlsruher SC.
Foto: Christoph Worsch

Jena. Der FC Carl Zeiss Jena ist in der 3. Fußball-Liga nach fünf Spielen in Folge unter seinem neuen Trainer Lukas Kwasniok noch ungeschlagen.

Die Thüringer kamen am Samstag vor 5337 Zuschauern im heimischen Ernst-Abbe-Sportfeld gegen den Karlsruher SC zu einem 1:1 (1:1)- Unentschieden.

FC Carl Zeiss Jena -Karlsruher SC: Wolfram lässt Jena jubeln

Für die Führung der Gastgeber hatte Maximilian Wolfram (23. Minute) mit seinem fünften Saisontor gesorgt. Manfred Starke war in den Strafraum gedribbelt und hatte KSC-Keeper Benjamin Uphoff zur Parade gezwungen.

Der Gästetorwart konnte den Ball dabei jedoch nur zur Seite lenken, wo Wolfram aus spitzem Winkel abzog. Uphoff war zwar noch mit den Fingerspitzen dran, doch das Leder kullerte über die Torlinie.

Karlsruhe bestraft inkonsequenten FC

Danach bestimmte der FC Carl Zeiss Jena das Geschehen auf dem Rasen. Aber das Kwasniok-Team versäumte es, einen weiteren Treffer nachzulegen. So kam wie es kommen musste.

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Der Tabellenzweite schaffte quasi mit dem Pausenpfiff den 1:1-Ausgeich. Daniel Gordon (45. +1) stieg nach einem Eckball am höchsten und köpfte die Kugel in den Kasten von Raphael Koczor.

Platzverweis nach dem Pausentee

In der Anfangsphase (56.) der zweiten Halbzeit musste der KSC-Torschütze nach einer undurchsichtigen Situation nach einer Gelb-Rote Karte den Platz verlassen.

Die Thüringer waren durch das Überzahlspiel nun optisch noch überlegener. Die Partie blieb spannend. Wenn die Badener nach Kontern zur Torchance kamen, wusste der FC Carl Zeiss Jena mit Raphael Koczor einen sicheren Schlussmann in seinen Reihen.

Aber weitere Tore gelangen keiner Mannschaft. Neutrainer Lukas Kwasniok blieb der erste Heimsieg versagt. Der 37-jährige Fußball-Lehrer hatte in seiner fünften Partie für die Thüringer neben den Zugängen Jannis Kübler und Dominic Volkmer erstmals auch Pierre Fassnacht in die Startelf beordert.

Der Linksverteidiger hatte ihn beim Testspielsieg gegen Zweitligist Dynamo Dresden (3:0) überzeugt. Auch diesmal machte er in diesem wichtigen Spiel um den Klassenerhalt seine Sache gut, schaltete sich hin und wieder auch ins Angriffsspiel ein. Am 24. Spieltag muss die Zeiss-Elf beim FSV Zwickau antreten.