Mord in Jena: Student zerstückelt Leiche, weil er DAS vorhatte

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord aus Habgier vor.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord aus Habgier vor.
Foto: Martin Schutt/dpa

Jena. Vor dem Landgericht Gera muss sich seit Dienstag ein 24-Jähriger wegen Mordes an einem Studenten in Jena verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, sein Opfer mit einem Hammer erschlagen und die Leiche zerstückelt zu haben.

Mord an Studenten in Jena: Das mögliche Motiv

Anschließend habe er die Leichenteile im Stadtgebiet von Jena abgelegt beziehungsweise sie in die Saale geworfen. Motiv der Tat soll gewesen sein, dass der Beschuldigte sich im Internet als sein Opfer ausgeben und dort hochwertige Waren bestellen wollte. Der Mann hatte sich nach der Tat im August vergangenen Jahres selbst der Polizei gestellt.

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Einem Gutachten zufolge leidet der Mann an einer psychischen Erkrankung. Deshalb soll er nicht in der Lage gewesen sein, das Unrecht seiner Tat einzusehen. Das Landgericht muss nach Angaben seiner Sprecherin prüfen, ob der Beschuldigte deshalb in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden soll.