Brandserie in Jena - diesen Rat solltest du als Anwohner jetzt unbedingt befolgen

Insgesamt vier Mal musste die Feuerwehr Jena in der Nacht von Freitag auf Samstag ausrücken. (Symbolfoto)
Insgesamt vier Mal musste die Feuerwehr Jena in der Nacht von Freitag auf Samstag ausrücken. (Symbolfoto)
Foto: imago/rheinmainfoto

Jena. In der Nacht von Freitag auf Samstag mussten die Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Jena ihr Durchhaltevermögen ganz besonders unter Beweis stellen.

Gleich vier Mal brannte es in den Kellerräumen nahe beieinander liegender Mehrfamilienhäuser. Der erste Notruf ging gegen 1.41 Uhr bei den Einsatzkräfte ein.

Vier Einsätze für die Feuerwehr Jena in nur einer Nacht

In der Weigelstraße brannte eine Kellerbox. Die Berufs- und Freiwillige Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen, Wohnungen wurden glücklicherweise nicht betroffen.

Um 3.52 Uhr klingelte das Telefon der Feuerwehr erneut. In der Frauengasse brannten zwei Kellerräume mit massiver Rauchentwicklung vollständig aus.

13 Wohnungen durch den Brand nicht bewohnbar

13 Wohnungen mussten durch die Einsatzkräfte evakuiert werden und sind derzeit nicht bewohnbar. Insgesamt sind 25 Wohnungen durch diesen Brand betroffen.

Um 5.27 Uhr entflammte der Müllraum in einem Mehrfamilienhaus. Die Bewohner mussten ihre Wohnräume kurzzeitig verlassen, konnten wenig später aber wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

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Alle verfügbaren Kräfte waren im Einsatz

Zum letzten Brand kam es gegen 9.45 Uhr. In der Zwätzengasse wurde eine Fahrradtasche angezündet. Der lokale Brand konnte zu Glück schnell unter Kontrolle gebracht werden.

In der Nacht waren alle verfügbaren Kräfte von Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Meldungen über Verletzte gibt es glücklicherweise nicht.

Dass niemand verletzt wurde, ist dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr zu verdanken

Benjamin Koppe, Dezernent für Finanzen, Sicherheit und Bürgerservic, zeigte sich schockiert über die Skrupellosigkeit der Taten und sprach den Einsatzkräften seinen Dank aus.

„Nur dem raschen Einsatz der Feuerwehren ist es zu verdanken, dass niemand gesundheitlich zu Schaden kam“, teilte er in einer Pressekonferenz am Samstag mit.

Bitte an die Anwohner: Immer auf geschlossene Türen achten

Außerdem wies er alle Anwohner darauf hin, auch geschlossene Haus- und Kellertüren zu achten und verdächtige Beobachtungen bei der Polizei zu melden.

Wie die Deutsche Presse Agentur mitteilte, schätzt die Polizei den entstandenen Sachschaden auf etwa 2.000 Euro. (db)