Finger abgerissen: Für das Stadion hat das Unglück jetzt Konsequenzen

Im Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena hat sich ein Fan der BSG Chemie Leipzig einen Finger abgerissen. (Archivfoto)
Im Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena hat sich ein Fan der BSG Chemie Leipzig einen Finger abgerissen. (Archivfoto)
Foto: Imago / Matthias Koch

Jena. Nachdem sich bei einem Spiel in Jena ein Fan von Chemie Leipzig einen Finger abgerissen hat, soll es im Ernst-Abbe-Sportfeld Veränderungen geben.

Carl Zeiss Jena gegen Chemie Leipzig: Finger abgerissen

Bei der Oberliga-Begegnung am 10. März zwischen der zweiten Mannschaft von Carl Zeiss Jena und der BSG aus Leipzig, war ein Anhänger der Gäste beim Torjubel auf den Zaun von Block O gestiegen. Dort blieb er an einer scharfkantigen Zacke hängen und riss sich den Ringfinger ab.

"Wir bedauern den Vorfall zutiefst und haben dies auch gegenüber der BSG bereits zum Ausdruck gebracht", sagt FCC-Sprecher Andreas Trautmann. "Wir wünschen dem Verunfallten gute Besserung."

BSG Chemie Leipzig beschwert sich in Jena

Die Leipziger hatten sich nach dem Unglück mit eine Schreiben bei dem Club und beim Stadionbetreiber Kommunale Immobilien Jena (KIJ) gemeldet – und die Gefährlichkeit der Absperrung moniert. Später provozierten die Ultras von Chemie die Jenaer noch mit einem derben Spruchbanner.

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Zaun am Gästeblock in Jena

Während der Fan mit dem angenähten Finger auf dem Weg der Genesung ist, soll sich so ein Vorfall im Ernst-Abbe-Sportfeld möglichst nicht mehr wiederholen. Deshalb reagieren Carl Zeiss Jena und die KIJ jetzt Trautmann: "Nach Rücksprache mit unserer Sicherheitsbeauftragten wird demnächst die scharfkantige Zackenreihe am Zaun entfernt."