Suche nach Vermisster in Jena: Ein Detail lässt die Polizei den Kopf schütteln

Die Polizei in Jena hatte nach einer Vermissten gesucht. (Symbolbild)
Die Polizei in Jena hatte nach einer Vermissten gesucht. (Symbolbild)
Foto: Stefan Puchner/dpa

Jena. Mit einem Großaufgebot hat die Polizei in Jena nach einer vermissten Frau gesucht.

Wie die Beamten am Sonntag mitteilten, hatte ein 66-Jähriger eine Bekannte bei der Polizei Jena als vermisst gemeldet. Diese hatte die Wohnung ihres Bekannten verlasse und ihm schließlich per Nachricht ihren Suizid angedeutet.

Hund und Hubschrauber im Einsatz

Die ersten Suchmaßnahmen nach der Frau in der Nähe der Wohnung in Jena verliefen erfolglos. Also wurde ein Suchhund aus Gera angefordert. Doch auch der Vierbeiner fand die Frau nicht.

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Ein Richter ordnete daraufhin an, das Telefon der Frau zu orten. Durch die Ergebnisse konnten die Ermittler den Suchbereich eingrenzen.

Da dieser eingegrenzte Bereich auch einen größeres Waldstück im Raum Winzerla betraf, wurde auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera eingesetzt. Aber auch diese Suche blieb erfolglos. Letztlich kehrte die Gesuchte am frühen Samstagmorgen selbstständig völlig durchnässt und verkühlt zur Wohnung zurück.

Anwohner beschweren sich über Hubschrauber

Sie wurde sofort zu einem Arzt gebracht, der sie schließlich ins Krankenhaus einwies.

Neben telefonischen Hinweisen zum möglichen Aufenthaltsort der Gesuchten erreichten die Beamten der Jenaer Polizei jedoch auch einige Anrufe von Bürgern, die sich über den abendlichen Hubschraubereinsatz beschwerten. Diese Art von Beschwerden löste bei den eingesetzten Beamten verständnisloses Kopfschütteln aus. (mvg)