Autofahrer lassen in Thüringen ihre Hunde in der Hitze schmoren – ihre Reaktion ist unfassbar

(Symbolblid)
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Foto: Imago Images/Itartass

Jena. Wie im Glutofen schmorten drei Hunde in Jena in den Autos ihrer Besitzer. Sie hatten die Tiere bei sage und schreibe 32 Grad und praller Sonne einfach zurückgelassen. Doch noch erschreckender war ihre Reaktion, als sie zu ihren Fahrzeugen zurückkehrten.

Polizei Jena: Drei Hunde schmoren bei Hitze in Autos

Gleich zweimal kam die Polizei in Jena am Mittwoch zum Einsatz, weil Hunde in Autos eingeschlossen waren.

In der Friedrich-Zucker-Straße stand ein Transporter, in dem ein Hund die sengende Hitze kaum mehr ertragen konnte. Ein Zeuge wurde auf den augenscheinlich leidenden und stark hechelnden Hund aufmerksam und sprach den Halter an.

Der aber reagierte ganz und gar nicht einsichtig, so die Polizei. Stattdessen ging er den Tierfreund noch aggressiv an.

Hunde im Auto: Alle Fenster verschlossen

Auf dem Globusparkplatz waren dann gleich zwei Hunde in einem Auto eingesperrt. Sämtliche Fenster waren geschlossen.

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Auch hier wurde eine Zeugin aufmerksam.

Sie veranlasste eine Durchsage im Supermarkt. Als die Hundehalter zurückkamen, zeigten die sich jedoch ebenfalls ignorant und uneinsichtig.

Das rät die Polizei Thüringen, wenn ein Mensch oder ein Tier in einer solchen Situation gefunden wird

  • "Rufe in jedem Fall die 110 an. Halte Infos zum Ort, Kennzeichen, Marke und Typ des Autos und dem Zustand der Person / des Tieres bereit.
  • Reagiert der Mensch oder der Hund auf dich? Die Kollegen am Telefon können wertvolle Tipps geben.
  • Bei erkennbarer akuter Lebensgefahr wäre das Einschlagen der Scheibe im Rahmen der Nothilfe gerechtfertigt. Rufe aber in jedem Fall die 110 an."

(aj)