Schock-Bilder aus Thüringen: Hund wird gegrillt – mitten in der Stadt!

Ein grausamer Anblick: In Jena wurde ein Hund auf den Rost gelegt. Mitten auf dem Holzmarkt.
Ein grausamer Anblick: In Jena wurde ein Hund auf den Rost gelegt. Mitten auf dem Holzmarkt.
Foto: Peta Australia

Jena. Diese Aktion in Thüringen sorgt für Wirbel: In Jena wurde ein Hund gegrillt. Auf offener Straße mitten in der Innenstadt.

Als Schauplatz diente der Holzmarkt inmitten von Jena.

Hund landet in Jena auf dem Grill

Die Aktion von Dienstag hat auch abseits des Holzmarktes für großes Aufsehen gesorgt.

Peta Deutschland veröffentlichte ein Foto auf ihrer Facebook-Seite von dem "Hunde-Barbecue" auf dem Holzmarkt. Binnen 22 Stunden haben mehr als 5400 Mal auf das Bild reagiert. Rund 3500 Nutzer kommentierten oder teilten das Bild. Mit überwiegenden positiver Resonanz und Zuspruch.

Peta will auf Essgewohnheiten und den Tierschutz aufmerksam machen

Peta wirft in ihrer Aktion die Frage auf: "Wenn Sie keinen Hund essen würden, warum dann ein Schwein?"

In Thüringen wollte die Organisation so darauf hinweisen, dass es keinen Unterschied gebe, von welchem Tier das Fleisch zum Essen stamme. "Denn alle Tiere leiden gleich“, sagt Peta-Aktionskoordinator Jens Vogt.

Natürlich handelt es sich nicht um einen echten Hund, sondern um eine Attrappe. Doch mit der Botschaft meinen es die, die da am Grill stehen ernst

Tiere leiden für Menschen

"Wir möchten die Menschen daran erinnern, dass Gewalt falsch ist – unabhängig davon, wer die Opfer sind. Ein Schwein oder ein Rind empfindet genau wie ein Hund Schmerzen, Angst und Freude und möchte leben", sagt Vogt.

"Es gibt zahlreiche vegane Alternativen, sodass kein Individuum für einen kurzen Gaumenkitzel leiden muss."

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Kritik an Tierhaltung: Tötung, Umweltprobleme, Antibiotikaresistenz

Nach Angaben von Peta werden in Deutschland "jährlich 800 Millionen Landlebewesen wegen ihres Fleisches in enge Ställe eingepfercht, enthornt, die Schwänze abgeschnitten und männliche Tiere ohne Betäubung kastriert". Alle der Tiere – auch in Bio-Haltung – würden vor Erreichen ihrer natürlichen Lebenserwartung getötet.

Peta grillt Hund in Jena

Darüber hinaus sorge der Konsum tierischer Produkte für Umweltprobleme und Antibiotikaresistenzen. Wie Peta weiter schreibt, lebten Veganer zudem gesünder als Fleischesser.

Auch in weiteren Städten planen die Tierschützer "Hunde-Barbecues". So etwa in Halle an der Saale, Leipzig oder Hamburg. (maf, aj)