Horrorcrash auf A4: Kleintransporter rast unter Lkw und wird hunderte Meter mitgeschliffen

Der Transporter geriet auf der A4 unter den Lkw und wurde mehrere hundert Meter mitgeschliffen.
Der Transporter geriet auf der A4 unter den Lkw und wurde mehrere hundert Meter mitgeschliffen.
Foto: Stefan Eberhardt

A4. Schlimmer Unfall am Dienstagabend auf der A4 bei Jena. Zwischen den Anschlussstellen Magdala und Bucha in Fahrtrichtung Dresden ereignete sich ein regelrechter Horrorcrash.

Ein Kleintransporter geriet unter einen Lkw, wurde 300 Meter mitgeschliffen. Die A4 musste für knapp eine Stunde gesperrt werden, berichtet die Autobahnpolizei.

Schwerer Unfall auf A4: Lkw schleift Kleintransporter mit

An einer Steigung auf der A4 befuhr der 28-jährige Fahrer des Transporters die rechte Spur. Darauf fuhr er auf einen Lkw auf. „Vermutlich fuhr der Lkw aufgrund der Steigung langsamer“, so ein Autobahnpolizei-Sprecher am Mittwochmorgen.

Der LKW schleifte den Kleintransporter rund 300 Meter hinter sich her, bevor er auf dem Standstreifen zum stehen kam.

28-jähriger Fahrer erleidet schwere Verletzungen

Der Kleintransporter-Fahrer wurde bei dem Unfall in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er musste durch die Freiwillige Feuerwehr Magdala aufwendig aus seinem Fahrzeug mittels hydraulischen Rettungsgeräts befreit werden.

Anschließend kam der Mann aus Sachsen mit einem Rettungswagen und einem Notarzt mit schwersten Verletzungen in das Klinikum Bad Berka. Der Fahrer des LKW blieb unverletzt.

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Autobahn mehrere Stunden gesperrt, kilometerlanger Stau

Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Autobahn für eine Stunde voll gesperrt werden. Es bildete sich ein Kilometer langer Rückstau. Da der Kollisionspunkt beider Fahrzeuge über 300 Meter zurück lag, musste auf dieser Strecke durch die Feuerwehr eine Kraftstoffspur gebunden werden.

Anschließend wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

War der Fahrer abgelenkt?

Der Kleintransporter musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Er erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden. Der LKW konnte seine Fahrt eigenständig fortsetzen.

Die Autobahnpolizeiinspektion hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen könnte der Fahrer im Kleintransporter abgelenkt gewesen sein und fuhr deshalb ungebremst auf. ​ (mb)