Jena: Spaziergängerin ärgert sich über ekelhaften Anblick – „wie bei'n Assis“

Eine Spaziergängerin ist entsetzt. Weil sich ihr dieser Anblick in Jena geboten hat. (Symbolbild)
Eine Spaziergängerin ist entsetzt. Weil sich ihr dieser Anblick in Jena geboten hat. (Symbolbild)
Foto: dpa

Winzerla. Eine Spaziergängerin ist mächtig sauer – und lässt ihrer Empörung in der Facebook-Gruppe „Rund um Jena“ freien Lauf.

„So, jetzt reg' ich mich hier auch mal so richtig künstlich auf“, schreibt sie. Und erntet viel Zustimmung von anderen Nutzern.

„So sieht es zum Teil auch in Gera aus. Einfach nur traurig, dass die Städte faul sind“, kommentiert ein Nutzer unter dem Foto in der Gruppe für Jena.

Eine andere Nutzerin schreibt: „Mhmm Leckerschen, und das bei den Temperaturen. Die warten, dass es sich von selbst entsorgt“.

Jena: Spaziergängerin empört – „wie bei'n Assis“

Der Grund für die Aufregung steht zwischen der Ernst-Zielinski-Straße und der Hugo-Schrader-Straße beim Spielplatz in Winzerla. Es ist ein Mülleimer für Hundekot.

Auf dem Foto ist deutlich erkennbar, dass die meisten Beutel jedoch nicht im Mülleimer sind, sondern drumherum verteilt liegen.

„Alle nölen, wenn die Leute die Kacke liegenlassen, aber entleert werden die Mülleimer auch nicht“, schreibt die Spaziergängerin zu dem Foto.

Hundeklos sind zu überfüllt – das sagen die Verantwortlichen

Und ihre Beschwerde ist bis zu „Jenawohnen“ durchgedrungen. „Das Bild haben wir auch gesehen“, bestätigt Gunnar Poschmann, Pressesprecher von „Jenawohnen“.

Daraufhin sei unmittelbar ein Hausmeister hingeschickt worden, der den Mülleimer entleeren sollte.

Grundsätzlich werden die Mülleimer für die Hundekotbeutel täglich kontrolliert, sagt Poschmann. Das Problem: „Wir beobachten, dass die Mülleimer zunehmend auch für andere Sachen als Hundekotbeutel benutzt werden.“

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„Jenawohnen“ – Paten dringend gesucht

Dazu zählen zum Beispiel Stöcke und Steine. Das sei jedoch noch relativ selten der Fall. Aber dadurch könne es eben dazu kommen, dass die Tonnen für den eigentlichen Gebrauch zu überfüllt sind.

Was Poschmann sich wünschen würde, wären Paten für die Hundekot-Mülleimer. Dadurch könnten solche Überfüllungen schneller vermieden werden.