Carl Zeiss Jena-Pleite: Denkwürdige Kwasniok-Pressekonferenz – deshalb gehen Fans auf Ordner los

Bei Carl Zeiss Jena brennt es nach der fünften Niederlage in Folge lichterloh.
Bei Carl Zeiss Jena brennt es nach der fünften Niederlage in Folge lichterloh.
Foto: Imago Christoph Worsch Montage: TH24

Jena. Die Krise bei Carl Zeiss Jena wird immer heftiger. Auch nach dem 5. Spieltag steht der Verein in der Dritte Liga ohne Punkt da.

Und nach dem Spiel brannten einigen Fans auch noch die Sicherungen durch. Offenbar durch Provokationen der eigenen Ordner.

Carl Zeiss Jena: Fans klettern in Innenraum und liefern sich Handgemenge mit Ordnern

Mannheim ging nach zwei Minuten durch Seeger in Führung, da brannte es laut Polizei das erste Mal im Fanblock von Carl Zeiss Jena. Die Thüringer glichen nach 23 Minuten durch Gabriele aus. Doch Sulejamani sorgte per Abstauber für den Gäste-Sieg.

Nach Spielende, als bereits ein Großteil der Zuschauer das Stadion verlassen hatte, kam es zu unschönen Szenen. Mehrere Jenaer Fans überstiegen den Zaun und drangen ins Stadioninnere vor. Ihr Ziel: Security-Mitarbeiter. Die hatten offenbar Sympathiebekundungen für Erzrivale Rot-Weiß Erfurt von sich gegeben.

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Es kam zu einem Handgemenge, bei dem ein Ordner, der dazwischen gehen wollte, körperlich attackiert wurde.

Die Polizei erstattete zu diesem Vorfall von Amtswegen eine Anzeige wegen Körperverletzung. Sonst vermeldete die Polizei keine größeren Vorkommnisse.

Denkwürdige Pressekonferenz von FCC-Coach Kwasniok

Nach dem Spiel lieferte FCC-Coach Lukas Kwasniok eine denkwürdige Pressekonferenz: „Ich habe mich heute sehr sehr alleine gelassen gefühlt, mit Ausnahme von zweieinhalb Spielern“, sagte der Übungsleiter.

„Man muss auch mal in aller Deutlichkeit sagen, dass wenn die Jungs nicht aufwachen, sie hier ihrem Verein, aber vor allem ihrer Laufbahn schaden“, so Kwasniok weiter. Zum Abschied sagte er in Richtung seines Kollegen Bernhard Trares: „Ich hoffe wir sehen uns wieder.“ Angesichts von fünf Pleiten längst nicht selbstverständlich. „Nochmal Entschuldigung an dieser Stelle für diese Leistung“.

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Sein Team sei wie eine Schülermannschaft gegen eine Männermannschaft aufgetreten. „Ich würde gerne vor euch sitzen voller Stolz, aktuell ist es voller Scham“, so ein sichtlich niedergeschlagener Kwasniok.