Jena: Mann ist auf der Flucht – Polizei schnappt Marko H., weil der DIESEN Fehler machte

Nach monatelanger Fahndung konnte der Flüchtige von der Polizei festgenommen worden. (Symbolbild)
Nach monatelanger Fahndung konnte der Flüchtige von der Polizei festgenommen worden. (Symbolbild)
Foto: imago

Jena. Ein 46-jähriger Mann aus Jena hat die Polizei in Thüringen in den letzten Monaten auf Trab gehalten. Gegen ihn wurde unter anderem wegen Diebstählen und Einbrüchen ermittelt, doch er konnte immer wieder fliehen. Jetzt gelang der Polizei der Durchbruch – denn der Täter hat ganz unfreiwillig die Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Jena: Nach monatelanger Flucht – Polizei schnappt Kriminellen

Seit Mai dieses Jahres hat die Polizei Jena nach dem 46-jährigen Marko H. gefahndet. Er befand sich auf der Flucht. Besonders weit ist er in den drei Monaten aber nicht gekommen – in Staßfurt in Sachsen-Anhalt wurde er nun festgenommen.

Wie die Polizei berichtet, hatte der Mann immer wieder Autos gestohlen, und war damit unterwegs gewesen. Aber genau das wurde ihm schließlich zum Verhängnis.

Familie will in den Urlaub fahren – Auto gestohlen

Vier Tage bevor Marko H. von der Polizei geschnappt wurde, hatte er einer Familie ein Auto gestohlen. Da die Familie aber damit in den Urlaub fahren wollte, war es bis oben hin vollgepackt und viel der Polizei in Sachsen-Anhalt leichter ins Auge.

Bei der Festnahme des 46-Jährigen konnte außerdem der Verbleib von acht weiteren Autos geklärt werden, die der 46-Jährige im Rahmen seiner Flucht gestohlen hatte. Auch zwei Schreckschusswaffen wurden sichergestellt.

Marko H. saß schon einmal in Haft

Marko H. mietete sich laut Polizei mehrmals unter falschem Namen in Ferienwohnungen, Pensionen, Bungalows oder privat vermieteten Objekten ein und bezahlte im Voraus. Dabei blieb er nie lange an einem Ort. Die gestohlenen Autos hatte er dabei mit ebenfalls gestohlenen Kennzeichen versehen.

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Bereits im Jahr 2016 wurde Marko H. wegen solcher Straftaten festgenommen und erhielt dafür eine mehrjährige Haftstrafe. Nach seiner Entlassung setzte er die Straftaten jedoch fort und bestritt damit erneut seinen Lebensunterhalt, berichtet die Polizei.

Er befindet sich nun wieder in einer Justizvollzugsanstalt. (fno)