Jena: Clubs warnen vor K.o.-Tropfen – „Es gibt leider diese Arschlöcher...“

Mehrere Klubs in Jena haben in einem gemeinsamen Facebook-Post vor K.o.-Tropfen gewarnt. (Symbolbild)
Mehrere Klubs in Jena haben in einem gemeinsamen Facebook-Post vor K.o.-Tropfen gewarnt. (Symbolbild)
Foto: imago images / Imagebroker

Jena. Ein paar Tropfen in das Getränk des ahnungslosen Opfers geben und die anschließende Wehrlosigkeit ausnutzen – das skrupellose Vorgehen von Tätern, die K.o.-Tropfen nutzen, um sich andere Menschen gefügig zu machen, lässt einen oft nur fassungslos und geschockt zurück.

Mehrere Klubs in Jena haben sich nun in einem gemeinsamen Facebook-Post zum Thema geäußert. Auf dem Profil des „Kassablanca Jena“ geben sie Verhaltenstipps für Klubbesucher, um den hinterhältigen Gebrauch von K.o.-Tropfen zu verhindern. Anlass dafür gaben wohl mehrere Verdachtsfälle von K.o.-Trpofen in der jüngeren Vergangenheit in der Klubszene von Jena.

Jena: Klubs warnen Besucher vor K.o.-Tropfen

„In einer perfekten Welt hätte niemand listige Hintergedanken, es würden alle aufeinander aufpassen und wir könnten völlig unbeschwert miteinander feiern“, beginnt der Post. „Nun gibt es leider diese Arschlöcher, die in vereinzelten Fällen dann doch etwas im Schilde führen.“

Um zu verhindern, dass die Täter mit ihrer Masche Erfolg haben, bitten die Klubs andere Besucher um Aufmerksamkeit und unmittelbares Einschreiten, sollten sie etwas verdächtiges mitbekommen. Offene Getränke sollte man im Zweifelsfall nur direkt vom Barpersonal annehmen, längere Zeit unbeaufsichtigte Drinks solle man sogar im Ernstfall wegschütten lassen.

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Personen, die alleine unterwegs sind und sich nach einem Drink unwohl fühlen, sollen sich im Notfall an das Bar- oder das Securitypersonal wenden, um Hilfe zu bekommen.

Unterzeichnet wurde der Post von insgesamt sechs Klubs aus Jena: vom Kassablanca, dem Rosenkeller, dem Café Wagner, dem Kulturbahnhof, dem Med-Club sowie dem Kulturschlachthof. (at)