Jena: Frau beobachtet Enten in der Stadt – dann fällt ihr dieses mysteriöse Detail auf

Eine Frau geht an einem See in Jena spazieren. Dabei fällt ihr ein mysteriöses Detail auf (Symbolfoto).
Eine Frau geht an einem See in Jena spazieren. Dabei fällt ihr ein mysteriöses Detail auf (Symbolfoto).
Foto: imago images / ZUMA Wire & imago images / localpic

Jena. Eine Frau aus Jena geht an einem See in der Stadt spazieren.

Dabei beobachtet die Frau aus Jena Enten in einem Teich. Dabei fällt ihr ein mysteriöses Detail auf.

Jena: Wo sind die Erpel hin?

Sie kann nämlich keine Erpel im Wasser erkennen. „Weiß jemand, warum es seit Kurzem noch Enten, aber keine Erpel mehr gibt?“, fragt sie besorgt in einer Jena-Gruppe bei Facebook. Auch anderen Gruppenmitgliedern soll dieser Fall schon aufgefallen sein.

„Früher sind die immer paarweise geschwommen. Sie werden zwar krank, weil sie mit Brot gefüttert werden, aber das bringt doch nicht die Männer um. Echt komisch“, findet sie.

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Auch wenn die Frau aus Jena Recht hat und Enten tatsächlich nicht mit Brot gefüttert werden sollten, so steckt hinter diesem Phänomen doch ein anderer Grund. Der ist sogar ziemlich verblüffend!

Frau aus Jena-Gruppe klärt Mysterium auf

Eine Frau aus der Facebook-Gruppe klärt das Mysterium auf: „Das kommt durch die Mauser“, schreibt sie. „Die Erpel verlieren in der Zeit, meist zwischen Mai und Juli, ihr Prachtgefieder. Bis Oktober dauert es etwa, bis das Prachtgefieder wieder nachgewiesen ist.“

Daher kommt es also, dass das alle Enten im Teich gleich aussahen und die Erpel von den Enten nicht mehr unterschieden werden können. Doch wie erkennt man die Männer nun im falschen Gefieder? Auch das weiß die Frau aus der Jena-Facebook-Gruppe: „Erpel kann man dennoch am gelben Schnabel erkennen“, beschreibt sie ein auffälliges Merkmal.

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Ein Erpel-Sterben scheint es demnach in der Stadt Jena nicht zu geben. (kf)