Jena: Neubau-Hochhaus K1 – DAS berichten die ersten Mieter

Im Stadtteil Neulobeda in Jena wurde ein modernes Hochhaus gebaut. Das besondere ist...
Im Stadtteil Neulobeda in Jena wurde ein modernes Hochhaus gebaut. Das besondere ist...
Foto: imago images / Bild13 / Visualisierung „Jena Wohnen“

Jena. In Jena gibt es seit kurzem ein neues Hochhaus. Das besondere daran: Es ist der erste Hochhaus-Neubau in Jena seit der Wende.

Das sogenannte „K1“ soll für modernes Wohnen und futuristische Architektur stehen. Doch hält es, was es verspricht? Das sagen die ersten Mieter.

Jena: Modernes Hochhaus „K1“ – das sagen die Mieter

Die Hochhäuser des Jenaer Ortsteils Lobeda sind schon von weitem zu sehen, wenn man von der Autobahn 4 in die Stadt fährt. Die vielen Hochhäuser in Plattenbauweise prägen das Bild des Stadtteils, der als einer der einwohnerstärksten der Stadt gilt.

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Und nun ist der Stadtteil um ein Hochhaus reicher. Doch dieses ist anders.

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Das ist Jena:

  • zweitgrößte Stadt in Thüringen mit rund 111.343 Einwohnern
  • liegt an der Saale zwischen Muschelkalk und der Ilm-Saale-Platte
  • Sitz der Friedrich-Schiller-Universität, die 1558 gegründet wurde und die größte Uni in Thüringen ist
  • entwickelte sich ab 1874 zur Industriestadt
  • Sehenswürdigkeiten unter anderen: Saale, Zeiss-Planetarium, Leuchtenburg
  • Oberbürgermeister ist Thomas Nitzsche (FDP)

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Das Wohnungsunternehmen „Jena wohnen“ hat mit einem neuen Wohn- und Geschäftshaus, dem „K1“, das erste Hochhaus in Jena nach der Wende gebaut.

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„K1“ steht dabei für die Adresse: Kastanienstraße 1. Das zehngeschossige Hochhaus soll durch seine futuristische Architektur, hervorstechendes Merkmal ist der schräg aufgesetzte Würfel auf dem Gebäude, abheben.

Diskussionen um Projekt

Das Gebäude bietet Geschäftsräume und Wohnungen. Das Universitätsklinikum will etwa seinen Verwaltungsflügel im „K1“ einquartieren, berichtet die Thüringische Landeszeitung (TLZ). Herzstück des Hochhauses sind die sechs Panorama-Wohnungen der oberen drei Etagen.

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Helga und Gerd Busch waren zwei der ersten Mieter im „K1“. Sie sind vor sechs Wochen eingezogen – und fühlen sich in ihrem neuen Zuhause sehr wohl, berichten sie gegenüber der TLZ. Doch bei vielen Jenensern gehen die Meinungen zum „K1“ in eine andere Richtung.

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Die Mietpreise seien für den Stadtteil überzogen, finden einige Anwohner. Außerdem gibt es Kritik: Während das moderne Projekt aufgebaut wurde, würden bei den älteren Hochhäusern Sanierungen ausbleiben.

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Laut „Jena wohnen“ soll das „K1“ auch dafür stehen, die Entwicklung Lobedas zu symbolisieren. Ob sich alle Anwohner mit dem Neubau anfreunden werden, bleibt noch abzuwarten. (fno)