Jena bekommt ein neues Stadion – SO futuristisch soll es aussehen

Die Stadt Jena enthüllt, wie das neue Ernst-Abbe-Sportfeld aussehen soll.
Die Stadt Jena enthüllt, wie das neue Ernst-Abbe-Sportfeld aussehen soll.
Foto: Stadt Jena / EAS Betriebsgesellschaft mbH/ Montage Th24

Jena bekommt ein neues Stadion und der Bau mutet auf den ersten Blick ziemlich futuristisch an. Hauptnutzer des Ernst-Abbe-Sportfeld wird Regionalligist Carl Zeiss Jena.

15.100 Zuschauer finden in der Arena Platz, damit sind DFL-Vorgaben erfüllt worden. „Baulich entsteht ein homogenes modernes Stadionrund unter Erhaltung der Westtribüne (jetzige Haupttribüne). Die Gäste des Stadions erwartet ein prägender Stadion-Komplex unter den Kernbergen“, teilt die Stadt in einer Mitteilung mit.

Jena: Teile des alten Stadions sollen erhalten bleiben

Veranstaltungen „auf höchstem Niveau“ sollen zukünftig möglich sein. Besonders profitiert Carl Zeiss Jena: Neue Kunstrasenplätze sorgen für optimale Trainingsverhältnisse

Die Stadt verspricht: „Trotz aller Neuerungen wird die Tradition des Vereins nicht vergessen: der Erhalt der Westtribüne und des historischen T-Gebäudes, sowie der Zeiss-Linse werden essenzieller Teil des Ensembles sein.“

Die Eckdaten:

  • 800 VIP-Plätze,
  • 8 Logen für 110 Personen,
  • 370 neue Parkplätze,
  • einem Funktionsgebäude in der Osttribüne mit ca. 5.500 Quadratmeter Gesamtfläche für Veranstaltungen bis 800 Personen
  • ein neues Nachwuchsleistungszentrum mit ca. 800 Quadratmeter Fläche und zusätzlichen Fitness- und Ruhebereich in gleicher Größe zur Verbesserung der Nachwuchsarbeit. Damit verdoppelt sich das Areal für den Nachwuchs.
  • Insgesamt hat das zukünftige Ernst-Abbe-Sportfeld eine Größe von ca. 10ha.
  • Dauergastronomie soll für eine neue Begegnungsstätte auch außerhalb der Heimspiele sorgen.

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Nicht nur Carl Zeiss Jena profitiert

Darüber hinaus sollen mit dem Stadionbau weitere Verbesserungen folgen: Verbesserter Hochwasserschutz, mehr Platz für Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte, eigene Arbeitsräume und technisch gestützte Fanbetreuung.

Auch der Frauenfußball profitiert von einer im Stadion integrierten Geschäftsstelle und Kabinensituation, sowie einer flexibleren Nutzung der Spielstätten auch des Amateurstadions mit entsprechend angrenzender Infrastruktur im T-Gebäude.

Durch die neu konzipierte Leichtathletikanlage mit integrierter Möglichkeit des Streamings können Events besser vermarktet werden. Diese Anlage bietet auch dem SV Schott und der dort integrierten Kindersportschule Vorteile. Dies gilt ebenso für das Sportgymnasium, das die Ausbildungssituation durch die Nähe der neuen Anlage sowie durch die ertüchtigte Infrastruktur im Nachwuchsleistungszentrum des FCC e.V. optimieren kann.

Auch der Universitätssport soll durch die Aufwertung des Standortes Wöllnitzer Straße einen neuen Schub erfahren. Und auch der Breitensport in Jena profitiere an den Verbesserungen in der Umfeldgestaltung. „Hier sei als Beispiel die perspektivische Nutzung des Stadionumrings für jährliche Veranstaltungen wie den Paradiestriathlon oder Lauf- und Radsportevents genannt“, informiert die Stadt. (mb)