Jena: Mann lenkt sein Auto mehrfach in den Gegenverkehr – der Grund überrascht die Polizei massiv

So allein war der 58-Jährige auf seiner Spritztour leider nicht - so gefährdete er nicht nur sich selbst, sondern auch andere Autofahrer. (Symbolbild)
So allein war der 58-Jährige auf seiner Spritztour leider nicht - so gefährdete er nicht nur sich selbst, sondern auch andere Autofahrer. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Mika Volkmann

Jena. Falsch eingeschätzt hat ein 58-Jähriger seine Fahrkünste am Freitag in Jena. Diese wären vermutlich passabel gewesen, wenn er nicht beinahe am Lenkrad eingeschlafen wäre.

58-jähriger Autofahrer sorgt am Samstag für Unruhe

Bereits in der Fahrschule lernt man eigentlich, dass man müde besser nicht Autofahren sollte. Das hat sich der 58-Jährige jedoch offensichtlich nicht zu Herzen genommen.

Am Freitagmittag fuhr er nämlich in seinem schwarzen Skoda Octavia vollkommen übermüdet auf einer Landstraße von der Autobahnabfahrt BAB 9 in Bad Klosterlausnitz über Schöngleina bis nach Kleinlöbichau.

Während des Fahrens schien er öfter zu vergessen, dass er nicht alleine auf den Straßen ist. Denn auf der Strecke soll der Skodafahrer nach Aussagen der Polizei aus Jena mehrfach in den Gegenverkehr gelenkt haben und dadurch andere Autofahrer gefährdet haben. Diese konnten sich nur durch ein Ausweichen und Abbremsen von dem schläfrigen Autofahrer retten.

Jena: Polizei findet den 58-Jährigen schlafend vor

Dass sein lebensgefährliches Fahrverhalten ausschließlich seiner Müdigkeit zu verschulden war, bermerkten die Beamten, als sie durch einen Zeugenhinweis auf den stehenden Skoda in Kleinlöbichau aufmerksam gemacht wurden. Denn in dem Skoda schlief der 58-Jährige friedlich - offenbar war er nach seiner wilden Fahrt ziemlich erschöpft.

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Das ist Jena:

  • seit 1236 ist Jena als Stadt urkundlich bekannt
  • zweitgrößte Stadt in Thüringen
  • weltweit bekannt durch das Zeiss-Mikroskop
  • die Friedrich-Schiller-Universität Jena wurde bereits 1558 gegründet
  • sie ist mit mehr als 16.000 Studierenden die größte Uni Thüringens

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Vor Ort stellte die Polizei dann fest, dass während seiner gefährlichen Spritztour tatsächlich kein Alkohol und keine Drogen im Spiel waren, sondern lediglich erheblicher Schlafmangel.

Polizei aus Jena bittet um Hinweise

Die Polizei aus Jena ermittelt nun wegen Straßenverkehrsgefährdung und sucht dringend nach Zeugen oder Autofahrern, die den 58-jährigen Skodafahrer gesehen haben, oder womöglich sogar durch ihn gefährdet wurden.

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Die Jenaer Polizei kann unter der Telefonnummer: 036428640 erreicht werden. Es kann sich aber auch an jegliche andere Polizeistelle gewendet werden. (mbe)